"Lecker auf Rezept" zu Zimtschnecken Diese Zimtschnecken gelingen im Schlaf

Gelingen über Nacht: Zimtschnecken aus Hefeteig.

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Der Hefeteig bleibt über Nacht im Kühlschrank. Am Morgen geht's dann fix - und zum Frühstück steht frisches Gebäck auf dem Tisch.

Maria Holzmüller

Für ein gutes Frühstück kriechen wir an einem Sonntagmorgen gerne aus dem Bett. Wenn dann noch der süße Duft von frisch gebackenem Hefeteig dazukommt oder gar ein Hauch von Zimt, heißt es: Nichts wie aufstehen! Könnten ja Zimtschnecken sein, die da auf dem Frühstückstisch warten.

Allerdings ist Hefeteig langwierig in der Zubereitung. Einfach aufstehen und Zimtschnecken fürs Frühstück backen geht nicht. Der Teig muss angesetzt werden, eine Stunde gehen, gefüllt und zu Schnecken gedreht werden, noch mal gehen und schließlich eine halbe Stunde im Ofen backen. So früh will wahrscheinlich niemand aufstehen.

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Wir bereiten den Teig also in Ruhe am Vorabend zu. Am nächsten Morgen schieben wir die Zimtschnecken in den Ofen und sie kommen schön fluffig rechtzeitig zum Frühstück wieder heraus.

Kleiner Tipp für die Zutatenliste: Für Hefeteig eignet sich generell am besten die Mehltype 550. Sie enthält etwas mehr Klebereiweiß als das gebräuchliche Weizenmehl 405, bindet somit besser und macht den Teig stabiler.

Wer sich immer gefragt hat, wofür die Zahlen auf den Mehlpackungen stehen: Sie geben Auskunft über den Mineralstoffgehalt des Mehls. Der wiederum hängt davon ab, wie stark das Mehl gemahlen wurde und wie viele Bestandteile der Schale des Korns enthalten sind. Die Schale enthält die meisten Mineralstoffe.

Weizenmehl 405 enthält 405 mg Mineralstoffe pro 100 g Mehl. Es ist besonders fein, was sich sowohl in der weißen Farbe als auch in der pudrigen Konsistenz zeigt. Weizenmehl 550 enthält etwas mehr Mineralstoffe und Schalenbestandteile, es ist etwas dunkler in der Farbe als das 405er. Weizenmehl 1050 ist deutlich dunkler und weniger fein, es eignet sich mit seinem kräftigeren Geschmack gut für Mischbrote, aber weniger für feine Backwaren.

Rezept Zimtschnecken:

Zutaten:

  • 250 ml Vollmilch
  • 135 g Zucker
  • 20 g frische Hefe
  • 250 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Tl Salz
  • 580 g Mehl
  • 50 ml Ahornsirup
  • 50 g Rohrzucker
  • 1 Tl Zimt

Zubereitung:

Für den Teig lauwarme Milch verwenden. Den Zucker dazugeben und die Hefe hineinbröckeln. Zehn Minuten abgedeckt stehen lassen, bis die Milch Blasen wirft. In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Salz vermengen, dann 115 g Butter in Stücken, zwei Eier und die Hefemilch zugeben und so lange kneten, bis ein samtiger Teig entstanden ist. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.

Für die Zimtbutter die restliche Butter, Ahornsirup, Rohrzucker und Zimt mit dem Handrührer vermengen und eine Prise Salz hinzugeben.

Den Teig nach dem Gehen zu einem 1 cm dicken Rechteck ausrollen und komplett mit der Zimt-Butter bestreichen. Zusammenrollen und die Rolle in etwa 4 cm dicke Scheiben schneiden. Zimtschnecken in eine gefettete Auflaufform legen, mit Frischhaltefolie bedecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Am nächsten Morgen den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Zimtschnecken auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen.

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