Food-DesignUnd das kann man essen?

Lebensmittel sollen nicht nur satt machen. Sie sollen uns anmachen. Manche müssen sogar ein bestimmtes Geräusch verursachen. Um das zu gewährleisten, lassen sich Food- und Sound-Designer so einiges einfallen.

Food-Design – Quadratisch, praktisch, gut

Lebensmittel sollen nicht nur satt machen. Sie sollen uns anmachen. Manche müssen sogar ein bestimmtes Geräusch verursachen. Um das zu gewährleisten, lassen sich Food- und Sounddesigner so einiges einfallen.

Mit der industriellen Herstellung sind der Gestaltung unserer Nahrung keine Grenzen mehr gesetzt: Wir formen unsere kulinarische Welt, wie sie uns gefällt. Die rechteckige Form von Fischfilet und Fischstäbchen hat in erster Linie pragmatische Gründe: So lassen sie sich leichter industriell herstellen, sind stapelbar und daher besser zu transportieren. Darüber hinaus passen sie genau in den Mund - und sind optisch derart verfremdet, dass sie auch von Leuten gegessen werden, die Fisch in Wirklichkeit gar nicht mögen. Traurig, aber wahr: Mit ihrer strahlend weißen, grätenlosen Fischmasse und der dicken Panade sind die goldbraunen Quader sogar erfolgreicher als das Naturprodukt.

Bild: iStockphoto 14. Oktober 2011, 18:052011-10-14 18:05:14 © sueddeutsche.de/jobr/lala