Formula 1 GP Spain
Von Michael Neudecker, Barcelona

Fernando Alonso jubelt nach dem Sieg in Barcelona wie ein Fußballprofi - und hätte beinahe dafür büßen müssen. Kimi Raikkönen versteht mal wieder die ganze Aufregung nicht, plötzlich interessiert sich keiner mehr für Bulldogge Roscoe. Die Höhepunkte des Formel-1-Wochenendes.

Fernando Alonso: Als echter Spanier mag er Fußball (Real Madrid), und deshalb feiert er gern auf für Fußballer übliche Art: Gleich nach der Zieldurchfahrt bremste Alonso seinen mehrere hundert Kilo schweren Ferrari herunter und ließ sich eine Spanien-Flagge geben, um damit eine Ehrenrunde zu drehen. Die Rennjury sieht so etwas nicht gern, es ist verboten, nach dem Rennen Teile aus dem Auto heraus oder ins Auto hineinzubringen, schließlich müssen die Wägen bei der Abschlussuntersuchung ein bestimmtes Gewicht aufweisen. Alonso musste nach dem 32. Sieg seiner Karriere also zur Jury - kam aber ohne Strafe davon. Begründung: Alonso hat so etwas schon mal gemacht, damals wurde er auch nicht bestraft.

Bild: dpa

13. Mai 2013, 10:38 2013-05-13 10:38:35  © SZ.de/sonn/ebc/bavo

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