Zehn Zylinder der Formel 1 – Mark Webber

Mark Webber: Einen wie ihn mögen die Amerikaner. Athlet, immer lächelnd, höflich. "Elder statesman" wurde die Nummer zwei von Red Bull in den texanischen Zeitungen getauft. Und beim Restaurantbesuch war eine Dame am Nebentisch sehr angetan: "Was, Sie kommen aus Australien - und können so gut Englisch?" Da konnte der mit 36 demnächst wohl älteste amtierende Formel-1-Pilot noch lächeln. Als er seinen RB 8 mit einem Lichtmaschinendefekt abstellen musste und seinen dritten Platz im Rennen verlor, blieb ihm nur noch der Frust. Es war der erste technische Defekt seit 59 Runden für den Aussie. Aber wenigstens schien er einer der wenigen zu sein, der sich über Red Bulls dritten Konstrukteurstitel in Serie freuen konnte. Als Trostpflaster.

Bild: AP 19. November 2012, 09:542012-11-19 09:54:07 © Süddeutsche.de/ebc