Frühes Aus für Haas und Lisicki

Tennis-Turnier in Rom /
Sportnachrichten in Kürze
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Tennis, Rom: Die deutschen Tennisprofis Sabine Lisicki und Tommy Haas sind beim Sandplatz-Turnier in Rom früh gescheitert. Der 35 Jahre alte gebürtige Hamburger verlor am Dienstag sein Erstrunden-Match gegen den Russen Michail Juschni mit 4:6, 3:6. Lisicki verpasste durch ein 4:6, 6:0, 5:7 gegen die an Nummer acht gesetzte Tschechin Petra Kvitova den Einzug in das Achtelfinale. Dagegen zog Julia Görges nach einem Kraftakt über drei Sätze in die zweite Runde ein. Die 24-Jährige aus Bad Oldesloe setzte sich gegen die tschechische Qualifikantin Andrea Hlavackova 2:6, 6:4, 6:4 durch. Damit ist bei der zur Masters-Serie zählenden Herren-Konkurrenz aus deutscher Sicht nur noch Philipp Kohlschreiber vertreten. Der Augsburger trifft in Runde zwei auf den Spanier Albert Ramos.

Formel 1, Reifen: Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat nach heftiger Kritik Änderungen bei den Formel-1-Reifen angekündigt. "Wir werden zum Reifentyp der vergangenen Saison zurückkehren, der uns enge Rennen beschert hat", zitierte der Daily Express am Dienstag den Briten. Zuvor hatten vor allem Red Bull und Mercedes den hohen Verschleiß der aktuellen Pneus beklagt und Nachbesserungen gefordert. "Die Reifen sind falsch und nicht das, was wir von Pirelli erwartet hatten", sagte Ecclestone. Der italienische Hersteller hatte bereits angekündigt, bis zum Rennen in Silverstone Ende Juni Veränderungen prüfen zu wollen.

Bundesliga, DFL: Die Terminplaner der Deutschen Fußball Liga bekommen mit den Champions-League-Gewinnern Borussia Dortmund oder Bayern München Probleme. Der Sieger des Finalduells am 25. Mai in London trifft nach BVB-Angaben am 30. August in Prag im Endspiel um Europas Supercup auf den Europa-League-Gewinner FC Chelsea oder Benfica Lissabon. Am letzten August-Wochenende steht aber auch der vierte Bundesligaspieltag auf dem Programm. Die DFL verwies darauf, dass der neue Erstligaspielplan Mitte Juni veröffentlicht wird. Dann werde man auch für diese Problematik eine Lösung finden. Zudem nimmt der Königsklassengewinner am 17. oder 18. Dezember als Europa-Vertreter die Spiele bei der Klub-WM in Marokko (11. bis 21. Dezember) auf, teilte der BVB mit. Deshalb würden Dortmund oder Meister München den 17. Erstligaspieltag verpassen. Möglicherweise, so die BVB-Erläuterung weiter, gehe die Liga daher ohne Herbstmeister in die Winterpause. Auch das DFB-Pokalfinale zwischen den Bayern und dem VfB Stuttgart (1. Juni) tangiert den BVB: Gewinnen die Bayern, treten sie am 27. Juli im Dortmunder Signal Iduna Park zum Spiel um den nationalen Supercup an. Dann hieße die Paarung, so der BVB, nicht "Pokalsieger gegen Meister", sondern wie 2012 "Vizemeister gegen Meister".

Bundesliga, Leverkusen: Wolfgang Holzhäuser scheidet als Geschäftsführer des Bundesligisten Bayer Leverkusen zum 30. September 2013 aus. Die Nachfolge tritt Michael Schade an. Dies gab der Werksklub am Dienstag bekannt. Der 60-Jährige ist derzeit Leiter der weltweiten Konzern-Kommunikation der Bayer AG und seit März 2007 Mitglied des Gesellschafterausschusses. Schade wird zum 1. Juli 2013 vom Mutter-Konzern zur Fußball-Tochter wechseln. Der 63-jährige Holzhäuser führte seit 1. Juli 2004 alleine als Geschäftsführer die Geschicke der Bayer 04 Fußball GmbH. Der ehemalige Ligasekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), zwischenzeitlich auch Interims-Liga-Präsident, steht seit 1998 in Diensten von Bayer.

DFB-Pokal, Dynamo Dresden: Dynamo Dresden bleibt in der kommenden Saison vom DFB-Pokal ausgeschlossen. Das Ständige neutrale Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen wies am Dienstag die Klage des Fußball-Zweitligisten gegen das Strafmaß ab. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Damit bestätigte das dreiköpfige Gremium auf seiner nicht-öffentlichen Sitzung in Frankfurt am Main die vorangegangen Urteile des DFB-Bundesgerichts vom 7. März 2013 und des DFB-Sportgerichts vom 10. Dezember 2012. "Der Ausschluss Dresdens ist rechtmäßig erfolgt", erklärte der Vorsitzende des Schiedsgerichts, Udo Steiner.