In der Qualifikation zum Tourneeauftakt in Oberstdorf springt der Österreicher Andreas Kofler auf 142 Meter - andere Favoriten kommen deutlich schlechter zurecht. Auch die deutschen Hoffnungen Richard Freitag und Severin Freund starten schwach - viel besser macht es Martin Schmitt.
Routinier Martin Schmitt als einziger Lichtblick, Geheimfavorit Richard Freitag mit Problemen - die deutschen Skispringer haben im Wind von Oberstdorf noch keine Hoffnungen auf den ersten Tournee-Tagessieg seit neun Jahren wecken können.
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Überraschend gut in Form: Martin Schmitt. (© REUTERS)
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In der Qualifikation für das Auftaktspringen der 60. Vierschanzentournee enttäuschte das Heimteam bei schwierigen Bedingungen, brachte aber immerhin acht Starter in den Wettbewerb am Freitag (16.30 Uhr). Den Sieg im letzten Härtetest holte sich Gesamtweltcup-Spitzenreiter Andreas Kofler mit einem Traumflug auf 142 Meter.
"Die Sprünge haben einfach nicht geklappt, da war noch kein toller Sprung dabei. Ich hoffe, dass es im Springen besser läuft und der Gänsebraten zu Weihnachten nicht negativ wirkt", sagte ein enttäuschter Richard Freitag. Die schwachen 109,5 Meter waren auch nicht nur mit den schlechten Windbedingungen zu erklären, mit denen der Großteil der Topspringer zu kämpfen hatte
"Wir sind sehr positiv hierher gereist, aber man spürt bei einigen die Spannung", sagte Bundestrainer Werner Schuster: "Das Potenzial ist da, wir müssen uns Schritt für Schritt nach vorn arbeiten." Richard Freitag muss am Freitag eine Topleistung abrufen, denn im K.o.-Duell im ersten Durchgang trifft er auf den ehemaligen Tourneesieger Wolfgang Loitzl (Österreich).
Mit seinen 125,5 Metern war Martin Schmitt auf Platz 13 erstmals seit langem bester Deutscher. "Das war ganz gut, ein entschlossener Sprung bei schwierigen Bedingungen. Ich habe derzeit nicht so ganz die stabile Form und muss mir alles erarbeiten", sagte Schmitt.
Michael Neumayer ist schon raus
Der Routinier hatte sich in einem Sondertrainingslager in Lilleammer auf seine 16. Tournee vorbereitet. "Das war ein deutlicher Schritt von Martin nach vorn", kommentierte Schuster. Er konnte allerdings mit dem 27. Rang des ebenfalls als Sieganwärter gehandelten Severin Freund (Rastbüchl/117,5 Meter) nicht zufrieden sein.
Zudem schafften Maximilian Mechler (Isny/123,5), Stephan Hocke (Schmiedefeld/118,5), Markus Eisenbichler (Siegsdorf/113,5), Andreas Wank (Oberhof/110,5), und David Winkler (Winterberg/109,5) den Sprung in den Wettbewerb der besten 50. Michael Neumayer hingegen schied überraschend aus.
In den K.o.-Duellen des ersten Durchgangs kommt es damit zu folgenden Paarungen: Richard Freitag (Aue) - Wolfgang Loitzl (Österreich), Severin Freund (Rastbüchl) - Yuta Watase (Japan), Maximilian Mechler (Isny) - Jewgenij Lewkin (Russland), Markus Eisenbichler (Siegsdorf) - Martin Schmitt (Furtwangen), Andreas Wank (Oberhof) - Tom Hilde (Norwegen), David Winkler (Winterberg) - Anders Bardal (Norwegen), Stephan Hocke (Schmiedefeld) - Jakub Janda (Tschechien).
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(sueddeutsche.de/dapd/ebc)
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Im Artikel selbst merken Sie doch, dass es die anderen mit hundsmiserablen Bedingungen erwischt hat. Was soll also das reisserische Abstract?!? Wer weiß, was dem Schmitt bei denselben Bedingungen gelungen wäre, vielleicht wäre er gerade noch ganz geblieben;-)