Körperkult bei der Leichtathletik-WM
Eine Auswahl

Eine Leichtathletik-WM ist auch immer eine Messe des Körperkults. So auch dieser Tage in Daegu: Die Jugend der Welt sendet Bilder von Kraft, Eleganz und bisweilen auch Schönheit. Die Vermarktung des eigenen Körpers gehört dazu.

Usain Bolt ist der schnellste Mann der Welt - diesmal war er sogar zu schnell. Im Sprint-Finale über 100 Meter leistete sich der Jamaikaner einen Fehlstart und wurde disqualifiziert. Danach aber geriet die Frauenwelt in Wallung, denn Usain Bolt zog sich sogleich sein Rennhemd aus und präsentierte seinen enormen Oberkörper. Dass Trikotausziehen etwa im Fußball streng verboten ist und eine gelbe Karte nach sich zieht, konnte ihn nicht aufhalten. Denn er hatte ja schon Rot gesehen. 

Usain Bolt lief nicht mehr mit, aber die Bilder seines nackten Oberkörpers werden in jedem Jahresrückblick zu sehen sein. Und es wäre wenig verwunderlich, wenn die Bodybuilding-Center ein Bild davon in den Kraftraum hängen. 

Bild: AP

31. August 2011, 12:49 2011-08-31 12:49:39  © sueddeutsche.de/jbe/hum

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