Jan Ullrich

Erstmals hat Jan Ullrich zugegeben, mit seinem eigenen Blut gedopt zu haben. Die Begründung ist absurd. Der deutsche Radprofi ist allerdings nicht der erste Sportler, der Höchstleistungen in der Disziplin Ausreden liefert. Wir haben Unschuldsbeteuerungen und Begründungen von Sportlern gesammelt, die im Ruch standen, gedopt zu haben. Aber vielleicht handelt es sich hierbei gar nicht um Ausreden, sondern um die ungeschminkte Wahrheit.

Ich wollte Chancengleichheit: Jan Ullrich hat im Nachrichtenmagazin Focus erstmals Blutdoping beim spanischen Skandalarzt Eufemiano Fuentes zugegeben. Er habe aber keine anderen Dopingmittel verwendet als sein eigenes Blut, behauptete Ullrich - Betrugsvorwürfe wies er mit einer eigenwilligen Ausrede zurück: "Betrug fängt für mich dann an, wenn ich mir einen Vorteil verschaffe. Dem war nicht so. Ich wollte für Chancengleichheit sorgen."

Bild: dpa

23. Juni 2013, 12:35 2013-06-23 12:35:05  © sueddeutsche.de/dabi/ebc

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