Bundesliga 1. FC Köln: Närrisch, aber kein Klub der Narren mehr

Alaaf, der Torjäger grüßt: Der Franzose Anthony Modeste beim Rosenmontagszug auf dem Wagen mit den Profis des 1. FC Köln.

(Foto: Martin Meissner/AP)
  • Lange wurde der 1. FC Köln als Karnevalsverein verspottet. Doch ins Derby gegen Gladbach geht der Klub mit dem Image eines Musterbetriebs.
  • Im gefürchteten zweiten Jahr nach dem Aufstieg befindet sich der FC im soliden Mittelfeld der Tabelle.
  • Alle Sommertransfers haben ihren Platz gefunden und das Niveau gehoben.
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Von Philipp Selldorf

Heutzutage ist es kein richtiges Vergnügen mehr, Prinz zu sein. Die demokratischen Sittenwächter und die Regenbogenpresse verderben einem ja jeden Spaß. Prinz zu sein, das lohnt sich nur noch in Köln am Rhein, dort dann aber immerhin richtig. Prinz Thomas II., der letztmalige Karnevalsfürst der Stadt, war unter den sieben Milliarden Erdenmenschen sicher einer der glücklichsten, als er sich am Rosenmontag vor knapp zwei Wochen durch die Stadt bewegte.

Vergleichbar glücklich waren höchstens noch Anthony Modeste, Leonardo Bittencourt, Yannick Gerhardt ...