Selten, dass ein Akteur im Fußball in allen Stadien des Wochenendes ein Thema ist. Man muss wohl ein Ball sein, um eine derartige Aufmerksamkeit zu bekommen. An diesem 15. Spieltag flog zum ersten Mal der WM-Ball 2010 durch die deutschen Stadien, es soll "der rundeste Ball aller Zeiten sein". Der Name des Balls stammt aus der Sprache isiZulu - einer der südafrikanischen Amtssprachen - und bedeutet "feiern" oder "zelebrieren". Sein Versprechen hat er zum Auftakt keineswegs eingehalten, Jabulani hat einen der langweiligsten Spieltage der Bundesliga-Geschichte zu verantworten.

HSV-Profi Marcell Jansen kritisierte: "Die Bälle werden immer verrückter, flattern immer mehr." Der runde, flatterhafte Jabulani ist für Hoffenheims Torwart Timo Hildebrand eine "Katastrophe. Der geht bei Abschlägen ganz woanders hin und wenn man ihn voll aufs Tor kriegt, kann man nur noch beten." Scheint geholfen zu haben, das Spiel Hamburg - Hoffenheim endete 0:0.

Foto: ddp

7. Dezember 2009, 09:39 2009-12-07 09:39:00  ©