Passagiere dürfen nicht mehr in Gruppen im Flugzeug stehen: Die Anweisung einer US-Behörde reglementiert die Bewegungsfreiheit von Fluggästen - nicht die einzige Neuerung im Auftrag der Sicherheit.
Seit Mitte Oktober diesen Jahres müssen sich Passagiere auf dem Weg in die USA mit einer neuen Regelung für das Verhalten an Bord arrangieren. Eine Anweisung der zuständigen US-Behörde Transportation Security Administration (TSA) besagt, dass sich Passagiere vor dem Start und während des Fluges nicht innerhalb der Flugzeugkabine und im Speziellen nicht im Bereich der Waschräume versammeln dürfen. Flugbegleiter aller Airlines im Flugverkehr mit den USA müssen dieses emergency amendment mittels Borddurchsagen oder persönlicher Ansprache publik machen: "Advise passengers, prior to departure and as necessary during the flight, not to congregate in any area of the aircraft cabin, especially around lavatories", heißt es im TSA-Dokument.
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(© dpa)
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Offensichtlich hapert es in der Anfangsphase der neuen Anweisung aber mit der Umsetzung: Lufthansa-Passagiere hatten selbst nach der Information durch die Flugbegleiter den Eindruck, dass ihnen das Aufstehen während der gesamten Dauer des Fluges untersagt sei - mit Ausnahme des WC-Besuchs. Lufthansa-Sprecher Jan Bärwalde widerspricht auf sueddeutsche.de: "Das Aufstehen ist den Passagieren weiterhin erlaubt und natürlich dürfen sie sich auch während des Fluges die Beine vertreten, etwa um Thrombosen vorzubeugen."
Die Crux liege in der undeutlichen Formulierung seitens der Behörde TSA, die jegliche Gruppenbildung in der Flugzeugkabine untersage. "Doch ab wann sind genug Passagiere beinander, um eine Versammlung zu bilden", fragt sich nicht nur der Lufthansa-Sprecher ratlos, "ab zwei Personen?" Auch der Zuwachs an Sicherheit erschließe sich nicht unmittelbar aus der TSA-Ansage. Begründet würden solche Anordnungen nie. Und den Airlines bleibt keine andere Wahl, als sie umzusetzen.
Konfliktlösung im Gespräch
Es gibt keinen Sanktionen-Katalog, wie sich Lufthansa-Flugbegleiter im Falle der Zuwiderhandlung verhalten sollen. Sprecher Bärwalde glaubt allerdings, dass man zum Beispiel während Nachtflügen schlaflose Passagiere, die sich auf einen Plausch in der Nähe der Bordküche aufhalten, mit einem freundlichen Hinweis zur Rückkehr zum Platz bewegen kann - so wie andere Konfliktsituationen auch gelöst würden. Die TSA verweist darauf, dass sich bei verdächtigem Passagierverhalten Sky Marshalls einschalten könnten. Wann und auf welchen Flügen diese eingesetzt werden, wird den Airlines nur kurzfristig bekanntgegeben.
Die Versammlungs-Regelung gilt solange, bis sie von der TSA widerrufen wird - übrigens genauso wie die Bestimmung, die nach dem versuchten Bombenattentat im Dezember 2009 auf einem Flug von Amsterdam-Shiphol nach Detroit eingeführt worden ist. Eine Stunde vor der Landung haben Passagiere auf ihren Plätzen zu verbleiben und sollten keine Decken, Kissen oder Taschen auf ihrem Schoß halten.
Eine weitere Neuerung im US-Reiseverkehr lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Ablehnung seiner Flugbuchung rechnen.
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Das Volk wird mindestens seit Ronald Reagans Zeiten von den Mächtigen und Regierenden mehr und mehr verblödet. Das erinnert an das Europa zu Zeiten des Absolutismus im 16. und 17. Jahrhundert. Eigentlich kann da nur noch der Vatikan mithalten.
O-Ton einer amerikanischen Kreuzfahrt-Touristin in Juneau/Alaska als bei der Parade zum Unabhängigkeitstag die Army im Festzug aufmarschierte: "We don't want wars but have to fight otherwise they overtake us!" Nebendran haben sich die Chinesen kaputtgelacht und im Geiste die Dollarreserven ihrer Staatsfonds Revue passieren lassen.
Und wie so mancher Forist hier schon schrieb: Einfach nicht mehr hinfahren und ignorieren. Vor denen braucht nun wirklich kein Terrorist mehr Angst haben.
Ach ja, auf dem Landweg von Kanada nach USA ist die Einreise überhaupt kein Problem. Das geht auch ohne ESTA- und sonstige Formulare. Und für unser Gepäck hat sich gar keiner interessiert. Ich denke das wissen die Terroristen auch längst, wobei man sich ständig fragt, wer eigentlich der Terrorist ist.
Lebende Flugreisende sind grundsätzlich viel zu gefährlich. Echte Sicherheit gibt es nur, wenn man die Fluggäste gleich zu Beginn der Reise mit einem freundlichen Elektroschock auf dem Sitz begrüßt und 100% befriedet.
soll man übereinstimmenden berichten zufolge recht einfach reinkommen: Reise buchen, über Peking hinfliegen, Händi versiegeln lassen (ein europäisches funktioniert in USA imho auch nicht) und drin. Ganz ohne Eintrittsgebühr.
m
das macht ja richtig Laune auf einen Urlaub da drüben in der Westzone.
"Einreisegebühr, wie man sie sonst nur von Diktaturen und/oder von Armut geplagten Ländern gewohnt..."
Oh, in Sachen Schulden kann dieses Land der ehemals unbegrenzten Möglichkeiten mit jedem von Armut geplagten Land mithalten.
Der Verfolgungswahn kommt nicht von umsonst.
Paging