Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi setzt sich für eine gewaltlose Demokratisierung Myanmars ein. Dafür zahlte sie einen hohen Preis: 15 Jahre lang stand die Friedensnobelpreisträgerin unter Hausarrest. Jahrelang hatte sie zu einem Reise-Boykott für ihr Land aufgerufen, die Einkünfte aus dem Tourismus würden nur die Schreckensherrschaft verlängern. Inzwischen lehnt sie Myanmar-Urlaube nicht mehr grundsätzlich ab. Touristen sollten allerdings darauf achten, ihr Geld nur bei privaten Unternehmen auszugeben und nicht bei Staatsunternehmen.

Bild: Bloomberg 19. November 2012, 11:562012-11-19 11:56:23 © Süddeutsche.de/kaeb