Tischmanieren

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Japans Ex-Premierminister Junichiro Koizumi bei Tisch (© Foto: AFP)

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Isst man in Gesellschaft, wird nicht selbst nachgeschenkt: Die Begleitung füllt das Glas auf, sobald es leer ist - und umgekehrt. Wer nichts mehr trinken will, lässt die Hälfte stehen. Wer sich selbst nachschenkt, gilt schnell als Säufer.

Prost heißt "Kanpai", vor dem Essen bedankt man sich mit "Itadakimasu", danach mit "Gochisosama deshita".

Schlürfen, vor allem bei Suppen, ist (zumindest bei Männern) gern gesehen, da dies als Kompliment für den Koch verstanden wird. Reis- und Suppenschüsseln werden in die Hand genommen und das Essen mit den Stäbchen in den Mund geschoben. So kleckert man weniger.

In Restaurants wird kein Trinkgeld erwartet, sondern vorausgesetzt, dass der Service immer so gut ist, dass man dies nicht extra honorieren muss.

Das Wechselgeld nicht vor dem Verkäufer nachzählen, da er dies als beschämenden Betrugsverdacht interpretiert.

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