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Zum Tod von Otto Graf Lambsdorff – Verfechter preußischer Tugend
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An der Seite von Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) bereitete er in der Konjunktur- und Finanzpolitik mit seinem "Lambsdorff-Papier" die Umorientierung der FDP zur CDU vor, die zum Regierungswechsel 1982 führte.
Im Bild: Ein Archivfoto vom 28. September 1982. Nach der Probeabstimmung der FDP-Fraktion, in der sich eine Mehrheit von 34 Abgeordneten für das konstruktive Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Schmidt (SPD) ausgesprochen hatte, drohte der FDP-Politiker Otto Graf Lambsdorff den wartenden Journalisten lachend mit seinem Gehstock. Am 17. September endete nach 13 Jahren die sozialliberale Koalition in Bonn durch den Rücktritt der vier FDP-Minister Genscher, Baum, Ertl und Graf Lambsdorff, was zum Sturz der SPD-Minderheitsregierung führte. Am 1. Oktober wurde Schmidt gestürzt und der CDU-Vorsitzende Kohl zum neuen Bundeskanzler gewählt.
Foto: dpa
6. Dezember 2009, 18:19 2009-12-06 18:19:00