Außenminister Guido Westerwelle dürfe nicht den Fehler machen, jede Kritik unter den Generalverdacht der Homophobie zu stellten, sagt Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit. Er weiß, wovon er spricht.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), hat sich skeptisch zur Verteidigungslinie von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wegen der Vorwürfe zu seiner Reisedelegation geäußert. Westerwelle hatte die Wucht der Kritik auch mit Ressentiments gegenüber homosexuellen Beziehungen erklärt.
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Der Außenminister hat derzeit kein offenes Ohr für Kritik. (© Foto: dpa)
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"Ich will nicht ausschließen, dass Politiker, die sich offen zu ihrer Homosexualität bekennen, mitunter nach anderen - auch feindlichen - Kriterien betrachtet werden", sagte Wowereit dem Bonner General-Anzeiger. "Nur müssen wir uns vor einem hüten: Man kann nicht alles, was an Kritik kommt, unter den Generalverdacht der Homophobie stellen. In dieser Gefahr bewegt sich Herr Westerwelle."
Wowereit ist auch stellvertretender SPD-Vorsitzender und selbst bekennender Homosexueller. Er sagte in dem Interview weiter: "Man darf auch einen homosexuellen Außenminister kritisieren, wenn er eine Reisedelegation um sich schart, die nicht nach professionellen, sondern nach Klientel-Kriterien zusammengestellt worden ist. Dafür muss er sich rechtfertigen."
Westerwelle war auf Auslandsreisen mehrfach von seinem Lebenspartner, dem Sportveranstaltungsmanager Michael Mronz, begleitet worden.
Auf einer früheren Reise hatte ihn der Geschäftsführer einer Firma begleitet, an der Westerwelles Bruder beteiligt ist. Außerdem war auf seiner Asien-Reise ein Unternehmer in der Wirtschaftsdelegation, der zuvor 160.000 Euro an die FDP gespendet haben soll.
"Diejenigen, die Herr Westerwelle - zum Teil aus der Schweiz - mitnimmt auf Auslandsreisen, sind das Gegenteil von Leistungsgesellschaft. Sie gehören eher zur Lumpenelite, die den Wirtschaftsstandort Deutschland schädigen und nichts dazu beitragen, dass es in diesem Land vorangeht", sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel über die umstrittenen Begleiter von Außenminister Guido Westerwelle bei dessen Auslandsreisen.
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(dpa/ehr)
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Putin, der "Alpha-Rüde"
Politiker und ihre Pannen
@ bgresser
wie sich die deutsch-amerikanischen Eliten die Bälle zuspielen..
Charles Murray wurde wesentlich gefördert durch rechtsextreme Thinktanks von US-Milliardäre unter der Regierung Reagan - wie die Rockerfeller-Foundation N.S-Gedankengut schon umsetzte, als Deutschland noch keinen Gröfaz hatte, nämlich ein Sterilisierungsprogramm in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts an Probanden, die man für lebensunwert hielt. Aus dem gleichen braunen Sumpf kommt Heinsohn
www.heise.de/tp/blogs/8/147270
Sie belieben zu scherzen!
17.03.2010 09:27:11
@ bgresser
Frau von der Leyen hat ja schon ihre Teil dazu beigetragen, dies praktisch in die Politik umzusetzen
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