Skandale und gebrochene Wahlversprechen: Nach nur acht Monaten im Amt kündigt Japans Ministerpräsident Yukio Hatoyama seinen Rücktritt an. Der Nachfolger steht schon fest.
Nach nur acht Monaten im Amt hat der japanische Ministerpräsident Yukio Hatoyama am Mittwoch seinen Rücktritt erklärt. Der unbeliebte Premier gab damit dem Druck seiner Demokratischen Partei nach, die sich mit einem neuen Regierungschef bessere Chancen bei der wichtigen Oberhauswahl in Juli erhofft.
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Fußgänger verfolgen an einem riesigen Bildschirm die Nachricht zum Rücktritt des japanischen Ministerpräsidenten Yukio Hatoyama. (© rtr)
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Hatoyama hatte sein Wahlversprechen gebrochen, die US-Militärbasis auf Okinawa verlegen zu lassen. Hatoyama war nur acht Monate im Amt und ist damit der vierte japanische Ministerpräsident in Folge, der nach einem Jahr oder weniger zurücktritt. Seine DPJ hatte im September vorigen Jahres die fünf Jahrzehnte dauernde Herrschaft der Liberaldemokraten (LDP) beendet. Danach geriet die neue Regierung jedoch in eine Reihe von Finanzskandalen, was zu einem zunehmenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung führte. Zuletzt lagen Hatoyamas Zustimmungswerte nur noch bei 17 Prozent.
Die in Japan regierende Demokratische Partei (DPJ) hat den bisherigen Finanzminister Naoto Kan zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Kan gilt als führungsstärker als Hatoyama. Er war früher bereits zweimal Vorsitzender der Partei.
Nach Hatoyamas Ankündigung gab der Yen zum Dollar nach. Die Börse in Tokio drehte ins Plus. Händler sprachen von der Hoffnung auf ein Ende der Lähmung in der Wirtschaftspolitik.
"Um unsere Partei neu zu beleben, müssen wir zu einer durch und durch sauberen Demokratischen Partei zurückkehren", erklärte Hatoyama mit Tränen in den Augen. Mit ihm gab auch der Generalsekretär der Partei, Ichiro Ozawa, sein Amt auf. Ozawa galt vielen als die eigentliche Macht im Hintergrund.
Am Freitag wollen die Demokraten zusammentreten, um eine neue Führung zu wählen. Das neue Kabinett werde vermutlich in der kommenden Woche aufgestellt, sagte ein Abgeordneter der Demokraten.
Eine kleinere Partei war Ende Mai wegen des Streits über Okinawa aus der Koalition ausgetreten. Querelen lähmten seitdem die Regierung, die unter anderem gegen eine Staatsverschuldung von fast 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukuts kämpfen muss. "Die Dinge können angesichts des gegenwärtigen Stillstands bei vielen Themen nach dem Rücktritt von Hatoyama gar nicht schlechter werden", sagte Hirokata Kusaba vom Forschungsinstitut Mizuho.
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(sueddeutsche.de/Reuters/apn/vbe/jobr)
Bundespräsident Gauck
überall sind die US Army vom Volk alles andere als Willkommen, aber trotzdem verpi**en die sich nicht zurück in ihr Land...
wenn jemand ein versprechen macht, die Amerikanische Stützpunkte im Land zu schliessen, und dafür vom VOLK gewählt wird, sollte Amerika sich auch gefälligst aus diesem land zurückziehen?
Muss man erst ein Aufstand anfangen damit ihr aus dem land verschwindet? Man will euch nicht, also packt eure Koffer und geht!!!
Mit dem Ende des 1. Weltkrieges war die Herrschaft des Adels beendet..Zitat Ende.Aber nach dem Krieg hat die CDU das tragen von Titeln und Ehrenzeichen wieder erlaubt.Wie soll man sonst das Volk beeindrucken
Schon wieder Solidarität mit Deutschland.Das ist scheinbar ein Weltweiter Virus,wenn man die Finanzmärkte nicht im Griff hat, treten die Regierungsvertreter zurück.Geldmärkte scheinen alle zu überfordern.Dann geht man den einfachsten Weg ,es kann ja nichts passieren.Die aufgehende Sonne bezahlt ihre Vertreter genau so weiter wie schwarz rot gold
und das merkel steht schon in der schlange potentieller kandidaten. Es werden noch wetten angenommen was den exakten zeitpunkt betrifft.
euere netiquette verkommt immer mehr zum Instrument der Meinungsmache!
wenn nun schon Beiträge zensiert werden, die nichts und niemanden beleidigen - aber zensiert werden, weil der SZensur der Inhalt nicht passt ist das ein Armutszeugnis.
nehmen sie zu Kenntnis:
1.) Deutschland, in der Form des "Deutschen Reiches" (nich zu verwechseln mit dem 3.Reich) ist nachweislich zusammen mit Japan Feindstaat der UNO
2.) weder Japan noch das "Deutsche Reiche" haben einen Friedensvertrag mit den Kriegsgegnern aus dem WK2
3.) in dieser Woche ist der Präsident von Deutschland und der von Japan zurückgetreten.
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