Wer wird US-Präsident Barack Obama herausfordern? Welcher Bewerber hat im Bundesstaat Iowa gewonnen? Und wer in South Carolina? Wer liegt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner insgesamt in Führung? Die Ergebnisse der republikanischen Vorwahlen in der interaktiven Graphik.
Mitt Romney? Newt Gingrich? Ron Paul? Oder doch Rick Santorum? Welcher Republikaner wird US-Präsident Barack Obama herausfordern?
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Die Vorwahlen in den USA sind ein kompliziertes, basisdemokratisches Verfahren, das bei jeder Partei und in jedem Staat ein bisschen anders abläuft, in den Grundzügen aber folgendermaßen funktioniert:
Bei einem Caucus kommen die Parteimitglieder in jeder Gemeinde zusammen. Bei den Republikanern wird dann ganz einfach per Stimmzettel und Wahlurne abgestimmt. Bei den Demokraten sammeln sich die Unterstützer der einzelnen Kandidaten in Grüppchen, dann wird durchgezählt. Hat ein Kandidat weniger als 15 Prozent, zählen seine Stimmen nicht und seine Fans müssen sich anderen Lagern anschließen.
Primaries, wie sie in den meisten Bundesstaaten abgehalten werden, sind einfache Wahlen, bei denen über die Kandidaten abgestimmt wird. Zu "closed primaries" dürfen nur Wähler kommen, die für die jeweilige Partei registriert sind. "Open primaries" stehen allen eingetragenen Wählern offen. Sich als Wähler registriert zu haben, ist in den USA Voraussetzung für alle Wahlen, auch für die Präsidentschaftswahl am 6. November.
Die Vorwahlen sind ein langwieriger Prozess, der sich fast komplett über die erste Jahreshäfte erstreckt. Am 3. Januar 2012 beginnen mit dem republikanischen Caucus in Iowa die Vorwahlen. Als nächstes wird am 10. Januar in New Hampshire per Primary abgestimmt, danach geht es in unregelmäßigen Abständen in neun Bundesstaaten weiter. Erster Höhepunkt ist der "Super Tuesday" am 6. März 2012. An diesem Tag werden in zehn Bundesstaaten gleichzeitig Vorwahlen abhalten. Im Anschluss zeichnet sich meist deutlich ab, welche Bewerber Aussichten auf eine Nominierung als Präsidentschaftskandidat haben. Die Vorwahlen enden am 26. Juni in Utah.
Aus den Ergebnissen der Vorwahlen ergibt sich, wie viele Delegierte (Wahlmänner) die einzelnen Kandidaten bei der Wahl des Präsidentschaftskandidaten bekommen. Die Republikaner verteilen die Wahlmänner meist proportional nach Stimmenanteil, in manchen Bundesstaaten muss ein Kandidat allerdings mindestens 15 Prozent der Stimmen bekommen haben. Manchmal, zum Beispiel in Florida, werden die republikanischen Delegierten auch nach dem "The Winner takes it all"-Prinzip vergeben, das heißt, der Kandidat mit den meisten Stimmen bekommt alle Delegierten des Staates zugeteilt.
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(Süddeutsche.de)
Szene München
Ja voll meine unterstüzung. Sz ist was? Eine Werbe zeitung fuer Lobisten! Musst du aber auch verstehen die haben eben keine andere wahl. Entweder das oder.... . Kannst dir schon vorstellen was passiert. lol
Muss natürlich heißen:
... von den mächtigen Lobbyisten NICHT unterstützt wird ...
Tschuldigung!
Liebe SZ,
wo ich überhaupt Berichte über den "vierten" Kandidaten Ron Paul vermisse, finde diese Grafik "US-Vorwahlen 2012 - Republikaner" auf der Titelseite nicht mehr lustig, auf der einen drei Kandidaten angrinsen und namentlich erwähnt sind, der vierte Kanditat aber gar nicht mehr zu existieren scheint.
Hab ich da was verpasst?
Hinsichtlich der Berichterstattung möchte ich anmerken, dass es sicher leicht und publikumswirksam ist, immer wieder auf die Schwächen der drei führenden Kandidaten hinzuweisen - wir wählen hier aber keinen davon, und so fände ich es eine sinnvolle und interessante Sache, wenn sich in der SZ auch mal jemand dem Programm dessen zuwendet, der (vielleicht nicht ohne Grund) von den mächtigen Lobbyisten unterstützt wird.
Dass die drei Grinsenden Positionen beziehen, diebei uns in Europa schallendes Gelächter verursachen würden, wissen wir ja nun, aber dass es - sogar bei den Republikanern - auch einen Kandidaten gibt, der ziemlich viel Menschenverstand erkennen lässt - ist das nicht berichtenswert?
Danke, SZ.