Es hat gereicht: Hannelore Kraft ist im zweiten Anlauf zur Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Damit ist der Machtwechsel perfekt. Die Linke hat also Wort gehalten - und ihre Wahl nicht verhindert.
Die nordrhein-westfälische SPD-Chefin Hannelore Kraft ist am Mittwoch zur ersten Ministerpräsidentin des Bundeslandes gewählt worden. Die 49-Jährige, die mit den Grünen eine Minderheitsregierung bildet, erhielt im zweiten Wahlgang 90 Stimmen und damit die für diesen Wahlgang erforderliche Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
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SPD und Grüne verfügen im Landtag lediglich über 90 der 181 Sitze. Mit Nein stimmten 80. Es gab 11 Enthaltungen. Im zweiten Wahlgang reichte die einfache Mehrheit.
Kraft löst als Regierungschefin Jürgen Rüttgers (CDU) ab. Dessen schwarz-gelbe Koalition war bei der Landtagswahl am 9. Mai abgewählt worden.
Lesen Sie dazu den Live-Ticker zur Wahl in NRW auf sueddeutsche.de
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(sueddeutsche.de/rtr/pfau/mati)
Debatte über Militäreinsatz in Syrien
Nun lassen wir die Frau Kraft mal machen - mal sehen, ob sie ein SPD-Herz hat.
Ich werde diese Partei nicht mehr wählen, solange auch nur noch ein Funktionsträger aus der Schröder-Münte-Clement-Clique ein hohes Parteiamt inne hat.
Nein, Herr Gabriel (und vor allem Herr Steinmeier), so einfach kommen Sie nicht mehr an meine Stimme. Auch Sie haben alles an asozialen Entscheidungen mitgemacht.
Frau Kraft ist eine Hoffnung - warten wir's ab.
Wenn man Abweichler in den eigenen Reihen hat,
wird's halt spannender.