Überraschend zieht sich Garrelt Duin vom niedersächsischen SPD-Landesvorsitz zurück - gute Chancen auf seinen Posten hat bekanntes Berliner Personal.
Der glücklose niedersächsische SPD-Vorsitzende Garrelt Duin zieht sich aus der Landespolitik zurück und steht als Herausforderer von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) bei der Wahl 2013 nicht mehr zur Verfügung. Duin teilte am Freitag überraschend mit, dass er auf dem Landesparteitag am 29.Mai nicht wieder kandidieren werde.
Konzentriert sich künftig auf die Parlamentsarbeit in Berlin: Garrelt Duin (© Foto: dpa)
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Der 41-Jährige erklärte, er habe ohne Landtagsmandat seiner Aufgabe nicht gerecht werden können. Die anhaltenden parteiinternen Streitereien könnten nur durch einen Wechsel an der Spitze beendet werden. Er selbst wolle sich auf seine Arbeit als SPD-Bundestagsabgeordneter in Berlin konzentrieren, insbesondere auf seine Aufgabe als wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion.
In der SPD hieß es zudem, es habe zuletzt Differenzen zwischen Duin und dem ebenfalls aus Niedersachsen stammenden SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel gegeben.
Ein klarer Nachfolger für Duin ist nicht in Sicht, da die Spitzenposition in der notorisch zerstrittenen niedersächsischen SPD als wenig attraktiv gilt.
Die Partei ist seit dem Verlust der Regierungsmacht 2003 deutlich geschwächt und hat in den vergangenen Jahren immer wieder mit personellen Affären und Querelen für Schlagzeilen gesorgt. Für den Fall, dass diesmal ein Landespolitiker Vorsitzender werden soll, wurde in SPD-Kreisen der Vorsitzende des Bezirks Hannover, Stefan Schostok, als Kandidat genannt.
Von außen kämen drei SPD-Politiker in Frage, die bislang aber kein sonderliches Interesse an dem Posten gezeigt haben: der aus Göttingen stammende Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, der in der einstigen rot-grünen Landesregierung bis 2003 Kulturminister war; der einstige SPD-Generalsekretär Hubertus Heil, der nun Vize-Chef der SPD-Bundestagsfraktion ist und Ende 2009 von Gabriel den Vorsitz des Bezirks Braunschweig übernommen hatte sowie Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil.
In Parteikreisen hieß es, der nächste Landeschef müsse nicht automatisch als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in vier Jahren antreten. Auch sei es wünschenswert, Oppermann, Heil und Weil stärker in die Landespolitik einzubinden. Damit würde sich die Landes-SPD die Möglichkeit offen halten, einen der drei, unabhängig vom Posten des Landeschefs, zum Herausforderer von Wulff zu nominieren, der mit einer schwarz-gelben Koalition regiert.
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(sueddeutsche.de/odg)
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Er G. Duin steht nicht mehr zur Verfuegung,dass ist das Dilemma der SPD es gibt zu wenig Kandidaten die es fertigbringen ein Programm fuer ihre Partei und fuer das Bundesland aufzustellen. Die Fluegelkaempfe in der SPD waren schon immer ihre grosse Schwaeche,dann kommt der Zeitpunkt wo viele sich in ihrer Partei sagen,wir haben niemanden mehr und warum gehen wir nicht mit der PDS zusammen. Wie gesagt wirklich Gute Sozialdemokraten,die was auf die Reihe bringen,kann man mit der Lupe suchen. Also Genossen auf geht es,Vorwaerz immer Rueckwerts nimmer.
Es gibt einfach bedeutsamere Themen als den vakanten Landesvorsitz einer abgewirtschafteten und geistig auf den Hund gekommenen 20-Prozent-Partei. Daraus erklären sich die Kalauer, die der SPD in ihrem armseligen Zustand durchaus angemessen sind.
...von "Wanninger" stehen hier nur miese Kalauerkommentare... sehr armselig...
Das klingt, Die SPD Bundespolitiker haben ja nix mehr zutun. Und richtig Opposition machen, wollen sie ja auch nicht.
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