Massive Raketenangriffe: Seit dem Tod von Al-Qaida-Chef Bin Laden intensivieren die USA ihre umstrittenen Angriffe mit ferngesteuerten Flugzeugen in Pakistan. Nun sollen im unruhigen Grenzgebiet zu Afghanistan innerhalb von zwei Tagen fast 50 Menschen getötet worden sein.
Bei mehreren US-Drohnenangriffen in Pakistan sollen fast 50 Menschen gestorben sein. Die Angriffe erfolgten demnach alle im unruhigen pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan. Das verlautete aus Geheimdienstkreisen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. In den Agenturberichten schwankte allerdings die Anzahl der Toten: Die dpa berichtete von 50, Reuters von 30 Opfern.
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Bei einem Angriff feuerte eine Drohne mehrere Raketen auf ein Gehöft in der Gegend von Datta Khel im Stammesgebiet Nord-Waziristan. Mindestens 20 Leichen seien anschließend aus den Trümmern geborgen worden. Zehn Bewohner erlitten zum Teil schwere Verletzungen, hieß es laut dpa.
Zuvor war bei einem ersten Angriff am späten Montagabend in derselben Gegend ein Fahrzeug beschossen worden. Fünf Insassen seien bei dem Angriff in Datta Khel getötet worden. Am frühen Dienstag folgte dann der nächste Drohnenangriff im benachbarten Süd-Waziristan, wieder auf ein Fahrzeug. Dort seien acht Menschen getötet worden, sagte ein pakistanischer Geheimdienstoffizier. Bei zwei weiteren Angriffen auf ein Fahrzeug und ein Haus in Drae Nishtar in Nord-Waziristan starben den Angaben zufolge 15 Menschen.
Wem die Angriffe galten, blieb unklar. Die ferngesteuerten und unbemannten US-Flugzeuge nehmen in den Taliban-Hochburgen im Nordwesten Pakistans seit Jahren radikal-islamische Aufständische ins Visier. Seit der Tötung von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden im Mai haben die USA ihre Raketenangriffe intensiviert. Immer wieder kommen bei den Einsätzen auch Unbeteiligte ums Leben. Pakistan sieht durch diese Angriffe seine Bemühungen erschwert, die Extremisten in der Grenzregion zu isolieren.
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(dpa/dapd/Reuters/afis/hai)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Dann sollten Sie zur Vorsicht mit gesenktem Kopf herumlaufen.
sind in diesem letzten amerikanischen Angriff ermordet worden?
Diese Drohne-Morde sind gerade ein Zeichen, wie entartet die amerikanische Kriegsmaschine geworden ist. Die Mittäterschaft der Pakistanischen Regierung, im Mord an seinen eigenen zivilisten, zeigt nue wie korrupt das Regime ist.
Was haben Cameron, Sarkozy und Merkel über diese letzten Morde zu sagen?
Leute in diesem Forum, die diese Morde entschuldigen,
zeigen einfach ihre Geringschätzung für die Einwohner Pakistans, des Jemens, des Iraks, länder in denen diese Drohnen verwendet werden.
"Die ferngesteuerten und unbemannten US-Flugzeuge nehmen in den Taliban-Hochburgen im Nordwesten Pakistans seit Jahren radikal-islamische Aufständische ins Visier". Nein, sie nehmen nur Zivilisten eines Landes ins Visier, Leute, die das Unglück haben, um in einem Land zu leben, das ein Ziel des amerikanischen Imperialismus ist.
und ein Zitat (das sind die Worte in Anführungszeichen) auch als solches erkennen ? oder ist das zuviel verlangt ?
"alkhaider schreibt mvb
"Wenn sie in Deutschland wegen eines Taschenmessers mit großer,fester klinge gegen das Waffengesetz verstoßen , verstoßen sie natürlich auch in Afghanistan dagegen . "
Was für ein Schwachfug!!! Am deutschen Wesen genest schon lange nicht mer die ganze Welt. Andere Länder, andere Sitten. "
"Wenn die Verbreitetheit von Waffen bereits ein völlig legitimer Grund Häuser und Autos anzugreifen.."
Diese Auffassung des Users Tomtomtoy ist sicherlich auch für die hier regelmäßig versammelten Waffennarren höchst interessant.
Da haben Sie allerdings Recht alkhaider.Nur gibts bei dem Siedler im Westjordanland ein Problem....oder eher kein Problem.
"Das sind doch die Guten"- während die Anderen,die man einfach unbemannt abknallen kann,die Bösen sind.Wer sagt das?Wir und ein paar andere Hansel legen das fest.Und dann stimmt das auch.Und den illegalen Siedler kann man nun wirklich nicht mit so einem Bergbewohner vergleichen.
Ist doch eigentlich ganz einfach.
Paging