Die USA haben offenbar eine neue Strategie für Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern vorgelegt. Doch erst in mehreren Jahren könnte es Ergebnisse geben.
Die USA haben israelischen Medienberichten zufolge einen neuen Verhandlungsplan vorgelegt, um den Nahost-Konflikt beizulegen. Der offiziell zunächst nicht bestätigte Plan sieht vor, die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern innerhalb von zwei Jahren zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen, wie die Zeitung Maariv am Montag berichtete.
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Polizisten bewachen die schwer gesicherte israelische Grenze. (© Foto: Reuters)
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Die Verhandlungen sollen demnach so schnell wie möglich beginnen. Als erstes Verhandlungsthema ist der Zeitung zufolge der Grenzverlauf zwischen Israel und dem zukünftigen Palästinenserstaat vorgesehen.
Das Thema Grenzverlauf solle innerhalb von neun Monaten abgeschlossen werden, heißt es in dem Bericht weiter. Der US-Plan sehe vor, den Punkt abzuhandeln, bevor der von Israel ausgerufene zehnmonatige Baustopp für jüdische Siedlungen im Westjordanland endet.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte das Moratorium Ende November auf Druck der USA angeordnet. Nach einer erlangten Einigung könne der Siedlungsbau sofort in den Gebieten wieder aufgenommen werden, die in den Verhandlungen als israelisches Staatsgebiet vereinbart würden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf den US-Plan.
Die jüdischen Siedlungen im Westjordanland sind einer der Hauptstreitpunkte zwischen Israelis und Palästinensern.
Der künftige Palästinenserstaat soll demnach auf Grundlage der zwischen 1949 und 1967 gültigen Waffenstillstandslinie im Westjordanland und im Gazastreifen errichtet werden. Für territoriale Verluste sollen die Palästinenser demnach durch Gebietstausch entschädigt werden.
Laut Maariv sollte der ägyptische Präsident Hosni Mubarak Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Montag bei einem Treffen in Ägypten davon überzeugen, dem Verhandlungsplan zuzustimmen. Netanjahu war bereits in der vergangenen Woche zu Gesprächen mit Mubarak nach Ägypten gereist.
Wenn die neunmonatigen Gespräche über den Grenzverlauf abgeschlossen sind, sieht der US-Plan dem Zeitungsbericht zufolge Verhandlungen über die Zukunft der 1948 geflohenen Palästinenser und den Status von Jerusalem vor, das von beiden Seiten als Hauptstadt beansprucht wird.
Seit dem Beginn der Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern im Jahr 1993 wurden gesetzte Fristen für ein Ende der Gespräche nie eingehalten. Die Verhandlungen wurden im vergangenen Jahr nach Ende der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen im Januar abgebrochen.
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(AFP/bica/gba)
Szene München
Das liebe SZ-Schreiber wäre der Fall, wenn man die USA entmilitarisieren würde.
An joehaferko: @, Das mit der Aipac,wissen die allermeisten Leser nicht. Ich uebrigens auch nicht bis ich das Buch von Paul Findly geschenkt bekommen habe. Es wird aus verstaendlichen Gruenden,ueber dieses Buch kaum Reklame gemacht,weil es die wirklichen Machtverhaelltnisse auf der Welt aufzeigt. Beim lesen dieses Buches,kommt man sich so richtig verarscht und fuer dumm verkauft vor und es gibt Leute im Westen die machen auch noch freiwillig dafuer mit. Wer dieses Buch gelesen hat,weiss das es in Israel und in Palestina,keine Friedensloesung gibt,weil die Weltregierung in Jerusalem es nicht will. Nur eines ist Gut an der Sache,in der Arabischen und der Chinesischen Welt bekommen diese Leute keinen Fuss in die Tuer,man sieht es gibt doch noch Hoffnung. Uebrigens das erstarken den Islamischen Terrors hat viel mit der Lage im nahen Osten zu tun,nur glauben will man das hier nicht,die politikel korrektness laesst politisches Denken bei uns nicht zu.
dort haben in bestimmten Gebieten auch viele Christen gelebt. Die palästinensische Bevölkerung bestand mal aus ca. 10%, wenn ich recht informiert bin.
Schade - du suchst nur danach die "Schuld" der Israelis festzustellen, einer Lösung oder zumindes eines Ansatzes bleibst du schuldig...
Zumal ich deine Argumentation zugegebenermaßen ziemlich schwierig finde - du berufst dich darauf, dass dort mal mehrheitlich Muslime gewohnt haben, dann können sich die Israelis doch auch darauf berufen, dass davor dort mehrheitlich Juden gelebt haben, oder? Du versuchst das (zugegebenermaßen schwache) Argument der Israelis mit dem selben Argument der Muslime zu wiederlegen - das geht nicht...
Keine Frage die Enteignungen und der Landraub der Israelis muss berücksichtigt werden will man Frieden schaffen, nur von Eingeborenen der dritten und vierten Generation nun eine "Strafe" für die Vergehen ihrer Vorfahren zu verlangen ist wohl nicht möglich. Also was kann man tun?!
Was den Vergleich zwischen Warschau und Gaza angeht wird mir immer wieder schlecht - ich habe nirgenwo gelesen oder gehört, dass die Nazi´s die Juden mit Nahrung, Medikamenten, Wasser und Rohstoffen versorgt haben, genausowenig wie dass die Juden in Warschau die Nazis angegriffen und mit Terror überzogen haben... der Vergleich ist nicht nur widerwärtig sondern schlichtweg falsch! An der Situation sind die Palästinenser selbst schuld, wenn sie in den letzten 60 Jahren die Energien die sie auf die Vernichtung Israels gelenkt haben in eine Staatsgründung investiert hätten gäbs längst Frieden, zwei Staaten und gleiches Recht für Palästinenser und Israelis.
Kurz und knapp...
Ehemaliges britisches Protektorat....Theodor Herzl....ect.
Mir ist das ehrlich gesagt auch zu müßig und zu abgedroschen...
Da haben ausschließlich oder mehrmehrmehrheitlich Anhänger musl. Glaubens gewohnt....dann kam auf einmal diese "heim ins geheiligte Land"-Idee nach 1000 und mehr Jahren in der Diaspora wieder auf,und ab gings nach Palästina...
Den dort lebenden Menschen wurde ihr Land abgenommen....auch wenn es erst durch die Juden urbar gemacht wurde....völlig egal.....stellen sie sich vor,jemand kommt zu Ihnen,vertreibt sie und bezieht dabei auf ein Märchenbuch...
Das ist die Situation...mein Freund Gal übrigens hat zu mir gesagt:"Ich weiß das in meinem Land vieles falsch läuft und wir da eigentlich nicht hingehören.Aber was soll ich machen?Ich bin da geboren?Das ist meine Heimat."
Und wenn sie mir sagen das ich in dem Falle pro pali/anti isr. eingestellt bin,kann ich nur sagen,dass sie Recht haben....und das ist auch gut so....
Es geht in dem Punkt ausschließlich um die Frage:"Wer hat zuerst Unrecht getan??"
Ein Volk einzumauern und auszubluten....das muß man als fühlender Mensch kritisieren-deshalb das Beispiel mit dem Warschauer Ghetto.Genau dasselbe passiert im Moment da unten.
Stellen Sie sich vor,Berlusconi fordert Köln und Trier von Deutschland zurück....war schließlich mal römisch....
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