Verteidigungsminister Guttenberg nannte den Luftangriff von Kundus unvermeidlich - aus Solidarität zur Truppe. Doch die Einschätzung entbehrte jeder Grundlage.
Der neue Verteidigungsminister war gerade eine Woche im Amt, da musste Karl-Theodor zu Guttenberg sich zu einer schweren Erblast äußern.
Karl-Theodor zu Guttenberg (© Foto: ddp)
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Just am Tag seiner Amtsübernahme war der Abschlussbericht der Nato zum Luftschlag von Kundus eingetroffen, bei dem Anfang September auf Befehl eines deutschen Obersten zwei Tanklaster bombardiert und bis zu 142 Menschen getötet worden waren.
Und nun, Anfang November, sollte Guttenberg dieses Desaster erstmals öffentlich bewerten.
Der Minister stand vor einem schwierigen Spagat. Er hatte es mit einem Offizier zu tun, der erkennbar schwere Fehler begangen hatte. Aber die Truppe stand hinter diesem Offizier, und sie hatte hohe Erwartungen an die Solidarität ihres neuen Oberbefehlshabers.
Guttenberg wollte diese Solidarität zeigen - nicht nur aus politischer Opportunität, sondern weil ihm die Bundeswehr wirklich am Herzen liegt. Und so nahm er zwar die Formulierung seiner militärischen Berater auf, dass der Luftschlag angemessen gewesen sei. Aber er ging noch darüber hinaus und sagte, der Angriff sei unvermeidlich gewesen.
Schon damals schüttelten Kenner der Verhältnisse den Kopf über so viel Kühnheit. Jetzt weiß man, dass die maßgebliche Analyse des Geschehens durch die militärische Führung keine Rechtfertigung für diese Bewertung Guttenbergs hergibt.
Die darin enthaltene Liste der Fehler in Kundus hätte dem jungen Minister Mahnung zu größerer Vorsicht sein müssen. Dann hätte er nicht vier Wochen später widerrufen müssen. Und er hätte zwei verdiente Spitzenleute, Staatssekretär Peter Wichert und Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan, nicht zu seinen Sündenböcken machen müssen.
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(SZ vom 21.01.2010/segi)
Reiseknigge: Türkei
Um eine kurze Antwort auf deine Frage zu geben. Die Geschichte und das regieren in Afghanistan wurden schon immer mit viel Blut geschrieben. der zweite Teil,Afghanistan war 1979 im Verhaeltniss zu heute sehr viel weiter Entwickelt,das ging zwar sehr langsam,aber es ging.Der Stein des Anstosses war der abgeschobene Prinz,der sein dasein als Botschafter in Prag fristen musste. Hier ging der erste Krieg los und was hat die friedliebende Sovietunion in Kabul und in Afghanistan verloren ? Wie sagte man uns frueher,die Wehrmacht hat an der Wolga nicht zu suchen gehabt,stimmt,nur wenn zwei das gleiche tun ist es nicht immer das selbe.Uebrigens,ich kann dir ein gutes Buch ueber das Land empfelen,der Titel heisst,Berlin,Moskau,Kabul und beschreibt das leben von Ritter Oskar von Niedermeier,der von den Nazis 1944 im ein KZ geworfen wurde und im Moskauer NKWD Gefaengniss 1949 starb.
warum fragt eigentlich niemand, was genau merkel, steinmeier etc. wussten und ob nicht vielleicht auch diese herrschaften auf irgendeine mysteriöse weise hinter diesem viel zitierten statement von guttenberg stecken. auf jeden fall eignet er sich anscheinend ganz hervorragend als ablenkungsmanöver & sündenbock für die spd - insbesondere herr gabriel benimmt sich wie ein aufgeblasener bluthund auf hetzjagd. nur zur erinnerung: guttenberg war nicht verteidigungsminister zur zeit dieses bombardements. peinlich & absurd, was da in "regierung" & opposition zur zeit läuft.
die alle ihre Hegemoniestellung in A. ausbauen wollten liegen die Dine dieses Mal anders.
Es galt ein Terrorregime, das seine Rechtssprechung aus mittelalterlichen Gesetzen ableitete, der Scha.., zu verhindern,
Treblinka oder Srebenica in Afghanistan sollte von der Völkergemeinschaft nicht geduldet werden im Interesse des Afghanischen Volkes.
Sie schrieben
"Ihr Avatar erinnert an die Gemütlichkeit eines Napalm-Grillabends."
was Beweis Ihrer besonders aktuellen Vorstellungskraft ist, aber meinerseits keineswegs so beabsichtigt.
Tatsächlich handelt es sich um einen besonders farbenprächtigen Sonnenuntergang über dem Atlantischen Ocean - vermutlich OHNE Verwendung von Napalm entstanden!
Aber "Napalm" oder noch weit schlimmeres liegt leider in der Luft, nicht nur "am Hindukusch", sondern, "Dank" Israel, im Nahen Osten!
wenn die Scharia erst wieder eingeführt wird von den Taliban, haben insbesondere die Frauen mit Erziehung und Bildung nichts zu lachen.
Paging