Neuer Konflikt in Jerusalem: Die Stadtverwaltung lässt von Arabern bewohnte Häuser in einem östlichen Stadtteil räumen - Platz für jüdischen Siedlungsbau.
Die israelische Bürgerorganisation Ir Amim (Stadt der Völker) wirft der Jerusalemer Stadtverwaltung vor, Palästinenser aus dem arabischen Ostteil Jerusalems "systematisch zu vertreiben".
Ein Großteil des Stadtviertels Silwan in Ost-Jerusalem soll unter Kontrolle jüdischer Siedler stehen. (© Foto: AFP)
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In ihrem jüngsten Report berichtet die Gruppe, die sich um einen Ausgleich zwischen Palästinensern und jüdischen Israelis in Jerusalem bemüht, über das Beispiel des Ost-Jerusalemer Stadtviertels Scheich Dscharach.
Bürgerorganisation spricht von Vertreibung
Dort werde versucht, palästinensische Familien aus ihren Häusern zu vertreiben, um Platz zu schaffen für den Bau einer neuen jüdischen Siedlung. Dahinter stehe die Absicht der Jerusalemer Stadtverwaltung, einen Ring aus jüdischen Siedlungen und Institutionen wie Religionsschulen um die Altstadt herum anzulegen.
Bereits zu Beginn der Woche war bekannt geworden, dass der jüdische US-Millionär Irwing Moskowitz eine Genehmigung erhalten hatte, auf der Anlage des früheren Shepherd-Hotels in Scheich Dscharach 20 Wohneinheiten zu errichten. Moskowitz hatte das Gebiet mit dem leerstehenden Hotel 1985 gekauft.
Mit Beginn der ersten Intifada im Jahr 1987 diente das Gebäude, das in den dreißiger Jahren für den damaligen Mufti von Jerusalem, Haj Amin Al-Husayni, gebaut worden war, zuletzt 15 Jahre lang als Hauptquartier der israelischen Grenzpolizei. Den Bauplänen zufolge soll das Hotel renoviert werden, auf dem Areal sollen 20 Luxuswohnungen entstehen.
Wie Ir Amim berichtet, hat die Stadtverwaltung Jerusalems im Mai mehrere palästinensische Großfamilien, die seit Generationen in Scheich Dscharach leben, aufgefordert, zu Beginn dieser Woche ihre Häuser zu verlassen.
Betroffene Araber angeblich säumige Zahler
Am 19. Juli ist die Verantwortung für die Häuser auf die neuen Besitzer übertragen worden, die jüdischen Siedlern nahestehende Immobiliengruppe Nachalat Schimon International. Sollten die Palästinenser der Aufforderung nicht nachkommen, drohen ihnen Geld- und Haftstrafen.
Die Immobiliengruppe, so Ir Amim weiter, beabsichtige, die Gebäude der palästinensischen Großfamilien zu zerstören, wodurch rund 500 Palästinenser ihre Wohnungen verlieren würden. Nachalat Schimon International wolle auf dem frei werdenden Gelände eine neue jüdische Siedlung mit rund 200 Wohnungen errichten, für die es auch schon einen Namen gebe: Schimon Ha Tzadik (Schimon, der Gerechte).
Die Jerusalemer Stadtverwaltung argumentiert, die Palästinenser hätten ihre Rechte als Mieter verloren, da sie in den zurückliegenden Jahren keine Mieten und keine Kommunalgebühren gezahlt hätten.
Die Palästinenser wiederum stellen das Recht der neuen Hausherren in Frage, sie aus ihren Wohnungen vertreiben zu können. Rechtsanwälte haben Einspruch gegen die Aufforderung erhoben, dass die Palästinenser ihre Wohnungen und Häuser verlassen sollen.
Der blaue Ausweis, ein besonderer Status
Die etwa 270.000 Palästinenser in Ost-Jerusalem, deren Familien vor der Eroberung Jerusalems durch Israel im Sechs-Tage-Krieg dort gelebt haben, genießen einen besonderen Status. Sie besitzen wie jüdische Israelis auch einen blauen Personalausweis und können sich - im Gegensatz zu den Palästinensern des Westjordanlandes - frei in Israel bewegen.
Sie dürfen jedoch nicht an Parlamentswahlen teilnehmen und besitzen auch keinen israelischen Pass. Wenn ein Palästinenser aus Ost-Jerusalem sieben Jahre lang nicht in Israel gelebt hat, verliert er seinen besonderen Status.
Ir Amim kritisiert, in den vergangenen Monaten hätten diverse Siedlerorganisationen "große Anstrengungen" unternommen, um im Stadtteil Scheich Dscharach Fuß zu fassen.
Unter anderem sei die jüdische Religionsschule Beit Orot dort eröffnet worden, in sechs Gebäuden, in denen bislang Palästinenser gelebt hätten, wohnten bereits jüdische Religionsschüler und Lehrer, und der kürzlich eröffnete Ein Tzurim-Park werde von der Siedlergruppe Elad betrieben.
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(SZ vom 25./26. Juli 2009/odg)
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Hallo Nadav,Stelle Dir nur einmal vor, wir hier in Deutschland, wuerden uns so verhalten gegenueber, unseren Nachbarvoelkern. So wie es die Siedler und der Israelische Staat macht. Was meinst Du was da passieren wuerde? Die wuerden sich hefig gegen so ein benehmen wehren,mit allen Konsequenzen fuer die sogenannten Siedler. Wobei heute bei den Wort Siedler,ein schaler Geschmack im Munde entstht. Vor ueber 70 Jahren ist man in Deutschland und im besetzten Europa mit den Menschen Juedischen Glauben rabiat umgegeange,die Nachkommen der ueberlebenden der KZ Generation hat anscheinent nichts aus ihrer eigenen Geschichte gelernt. Alle Fehler die damals gemacht wurden,werden von ihnen wiederholt und noch vom Staat Israel und einem grossen Teil der dortigen Gesellschaft geduldet. Es gab einmal eine Deutsche Regierung,die wuenschte sich damals solche gewaltbereiten Siedler im Osten,zum Glueck ist es nicht so weit gekommen. Das Russische Volk hat trotz Stalin das Verhindert. Ich bin sicher das Israel sich auf dauer mit diesr Politik zwischen allen Stuehlen setzt,nur dann bitte nicht jammern wenn man herunterfaellt.
hab vergessen dir auch einen Guten Morgen zu wünschen. ich hoff du hast einen angenehmen tag...
"Zu den Siedlern, Ich kann Sie auch nicht leiden. Aber jemand der nur ein Haus bewohnt ist deswegen noch kein Terrorist. "
--- Er bewohnt nicht einfach ein Haus, sondern er wohnt ganz bewusst und mit der absicht zur Provozieren auf das Land das jemand anderes Gehört. der nur wegen seiner Ras.se/ Reli.gion von dort vertrieben wurde!
Es ist auserdem kein Geheimniss, das die meisten Siedler (insbesondere die in den "Ausenposten") R.adikale Fa.natiker sind, die auch nicht davor zurückschrecken, Palästi.nenser damit zu Terro.risieren, in dem Sie ihr Land wegnehmen, ihre Ernte zerstören bzw Sie anzugreifen.
"Er wird dann zu kriminellen wenn er Olivenbaeume abhackt, Araber belaestig in jedweder Form, Feuer legt oder Gift auslegt um die Tier der Araber zu toeten.
Und das muss gestoppt werden, aber ein Te..rrorist? "
--- ja er muss gestoppt werden. aber vom Wem den?
Der Judi.sche Gottess.taat (bzw seine Polizei/ Armee) ist hier Parteiisch und hat bisher nix gegen die Sie.dler unternommen die, die Palästinens.er Terr.or.isieren!
Wer soll die Sie.dler stoppen? und vor allem Wie?
Die einzige möglichkeit der Paläst.inenser zu wehren ist die, leider mit Gewaltsame, Selbstverteidigung. Aber wir lernen ja schnell, das nur die Isra.elis sich in diesen Krieg selbstverteidigen, wenn es die Palis machen heist das natürlich Ter.ror...
Ich denke das die meisten Siedler sehr wohl Terr.or.ist bzw Radi..kale Fana.tiker einzustufen sind, vorallem wenn man bedenkt wie Hartnäckig/ Unme..nschlich die sich gegenüber den Palis verhalten.
Guten Morgen,
Es gibt die Tora (altes Testament), die neueren Buecher und viele Gesetze die danach entstanden. Und wollen wir hoffen das diese Buecher nicht zu ernst genommen werden da man sonst den Tempel wieder aufbauen muesste (auf Kosten des Felsendoms).
Zu den Siedlern, Ich kann Sie auch nicht leiden. Aber jemand der nur ein Haus bewohnt ist deswegen noch kein Terrorist.
Er wird dann zu kriminellen wenn er Olivenbaeume abhackt, Araber belaestig in jedweder Form, Feuer legt oder Gift auslegt um die Tier der Araber zu toeten.
Und das muss gestoppt werden, aber ein Terrorist?
Sorry, Nein.
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