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Die Roten Khmer nahmen es dabei mit der Aktenführung sehr genau, und so sind Einzelschicksale dokumentiert, die im heutigen Museum von Tuol Sleng zu besichtigen sind.

Eine Mitarbeiterin des Museums zeigt ein Foto von Huot Bophana, die ebenso wie ihr Freund Ly Sitha ins S-21 gebracht wurde. Die Liebesbriefe der beiden wurden in der Paranoia der Sicherheitsbehörden als Geheimbotschaften von CIA-Spionen gedeutet. Beide wurden monatelang gefoltert und schließlich totgeschlagen.

Foto: Reuters

17. Februar 2009, 08:152009-02-17 08:15:00 © sueddeutsche.de