Während in der arabischen Welt die Sehnsucht nach Demokratie die Menschen auf die Straße treibt, herrscht in Deutschland eine hysterische Furcht vor dem Islam. Innenminister Friedrich bedient Klischees erzkonservativer Kreise.
Die Bürger vieler arabischer Staaten beeindrucken uns alle durch ihren Mut: Unter Gefahr für Leib und Leben gehen sie auf die Straße, um für ihre Freiheit zu kämpfen. Alle Schichten der Gesellschaft sind beteiligt. Die Welt ist Zeuge geworden, wie Christen Muslime während des Freitagsgebets auf dem Tahrir-Platz vor bezahlten Schlägern schützten und umgekehrt Muslime die Christen während der Sonntagsmesse. Die ägyptische Revolution lieferte uns Bilder, die nicht zu den üblichen Klischees passten.
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Aiman A. Mazyek, geboren 1969 in Aachen, ist Vorstandsvorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD). (© dpa)
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In anderen arabischen Ländern geht es leider weniger friedlich zu. Dies ist nicht den Demonstranten anzulasten, sondern der Brachialgewalt, wie sie beispielsweise Libyens Diktator gegen sein eigenes Volk anwendet. Ermutigt durch seine direkten Nachbarländer Ägypten und Tunesien ging auch hier das Volk zunächst friedlich für Freiheit und Demokratie auf die Straßen und wurde von Gaddafis Militärmaschine brutal niedergewalzt.
Europa hat jetzt die große Chance, verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Aber das setzt voraus, dass es die eigenen, wohltönenden Worte auch in ehrliche Politik umsetzt - nicht zuletzt gegenüber ihren eigenen muslimischen Bürgern. Jahrzehntelang haben Europa und die USA mit Despoten gekungelt, während sie gleichzeitig blind waren gegenüber jenen, die wegen ihres Eintretens für Menschenrechte und Freiheit drangsaliert und ermordet wurden.
So sehr ich die hehren Worte beim Besuch des deutschen Außenministers auf dem Tahrir-Platz in Kairo begrüßt habe, der die ägyptische Revolution mit der in Osteuropa von 1989 verglich, so unverständlich ist für mich die anschließende Enthaltung der Bundesregierung beim UN-Abstimmungsprozess zum Libyen-Einsatz. Natürlich ist dies eine selten schwierige Abwägung. Aber die Begründung der Enthaltung ist nicht verständlich.
Ein Ja aus Berlin hätte nicht zwingend die Entsendung von Bundeswehrsoldaten bedeutet. Der Kampf am Boden ist ohnehin Aufgabe des libyschen Volkes, das bereit ist, seinen Tyrannen abzuschütteln.
Die Mehrheit der deutschen Muslime steht trotz der aktuellen Bilder aus dem Irak und Afghanistan hinter der UN-Resolution, die übrigens gemeinsam vom Westen und von der muslimischen Welt getragen wird; schon das ist bemerkenswert. Selbst die Arabische Liga ist dafür. Schon jetzt ist erkennbar, dass durch die Flugverbotszone Gaddafis Tötungsmaschine gestoppt wurde - ein erster Erfolg der Alliierten.
Und haben wir nicht noch den Völkermord in Bosnien vor Augen? Weil Europa sich seinerzeit wegduckte, wurden Tausende Menschen in den Tod getrieben. Nicht wenige Experten sind heute der Meinung, dass durch gezielte Luftschläge die Massenmorde von Srebrenica hätten verhindert werden können. Umso unverständlicher ist der Sonderweg Deutschlands in der Libyenfrage.
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Der Artikel ist ebenso primitiv wie der Titel. Im übrigen fällt FDP-Mayzek bei (TV-)Diskussionen stets durch ein ausgesprochen unangenehmes Macker-Verhalten auf, insbesondere kritischen Musliminnen - wie etwa Necla Kelek - gegenüber.
ZMD und DITIB verfolgen die Anschauung eines religiös fundierten Rassismus, welcher mit der Ideologie der Nationalsozialisten vergleichbar ist!
ZMD und DITIB verfolgen die Anschauung eines religiös fundierten Rassismus, welcher mit der Ideologie der Nationalsozialisten vergleichbar ist!
ist nichts Ungewöhnliches- Aiman Mazyek ist jedoch Vertreter einer religiösen Gemeinschaft, der seine medienberatende Funktion für gesellschaftsfeindliche Zwecke missbraucht. Seine Forderungen an Europa, wohltönende Worte in ehrliche Politik umzusetzen – mit Blick auf die von ihm genannten muslimischen Bürger - und gleichzeitig den sogenannten „Völkermord“ an Muslime in Bosnien anzuführen, übertrifft das Maß an Heuchlerischem.
Aus eigener Historie bin ich am Srebrenica-Mythos interessiert. Viele Leser sind sich wohl der Tatsache bewusst, dass Propagandalügen mit denen Kriege geführt werden, wie beispielsweise im Irak, oft funktionieren. Über die Fehlberichterstattung der westlichen Medien im Balkankrieg wurde mehrfach berichtet, auch über die verfassungsrechtlich fragwürdige Rolle der BRD. Die intensive Auseinandersetzung mit dem „Srebrenica-Massaker“ führt jedoch zu einem beunruhigenden Ergebnis, welches ein politisches Verbrechen von höchster und aktueller Brisanz erahnen lässt. Der damalige bosnisch moslemische Politiker „Alija Izetbegovic“ spielt dabei eine genauso gewichtige Rolle wie die US-Amerikanische Regierung.
Auf der Leipziger Messe wurde durch die Buchpräsentation von Alexander Dorin „Srebrenica, wie es wirklich war: unterdrückte Tatsachen über die an Serben begangenen Massaker“ eine heftige Kontroverse ausgelöst. Seinen Darstellungen im Buch und die darin erhobenen Vorwürfe gilt es jedoch dringend nachzugehen!
Siehe Leipzig-Almanach: Relativierung des Völkermords (-Kommentarbereich-)
Im Jahr 2005 wurde ich in Deutschland von derselben Ideologie und Fremdenfeindlichkeit betroffen, die Izetbegovic einst proklamierte und deren Inhalte heute in die DITIB und den ZMD einfließen. Weder der Zentralrat der Muslime noch die DITIB ist Willens eine Gesellschaftsform nach der Verfassung anzustreben.
Die religiös fundierten Inhalte dieser Vereinigungen und die Bevorzugung des Islam durch die deutsche Bundesregierung sind langfristig gesehen eine Gefährdung der gesamten Gesellschaft – einschließlich der Moslemischen, der Christlichen, der Jüdischen und der Atheistischen.
Der politische unreformierte (!) Islam verbietet die partnerschaftliche Beziehung einer Muslima zu Nichtmuslime. Die Umma kontrolliert die Mehrheit der muslimischen Gesellschaft. Die Taqiyya legitimiert die Täuschung.
ZMD und DITIB verfolgen die Anschauung eines religiös fundierten Rassismus, welcher mit der Ideologie d
" ... dass Sie aufgrund ihrer "Andersartigkeit" bei uns keine Existenzberechtigung haben!"
Ich wollte natürlich schreiben: " .... dass sie (die Muslime) aufgrund .... "
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