Herbe Schlappe zum Parteitag: Die regierende Labour-Partei ist in Umfragen abgestürzt, wie vor Gordon Browns Rede bekannt wurde.
Eine Schlappe zum Parteitag: Vor der mit Spannung erwarteten Rede des britischen Premierministers Gordon Brown auf dem Parteitag in Brighton hat eine Umfrage die Labour-Mitglieder schockiert. Demnach ist die regierende Labour-Partei in der Wählergunst auf den dritten Platz abgesackt.
Der britische Premierminister Gordon Brown auf dem Labour-Parteitag in Brighton. (© Foto: dpa)
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Den Demoskopen des Instituts Ipsos zufolge liegt Labour erstmals seit 1982 noch hinter den oppositionellen Liberaldemokraten. 36 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass Großbritannien künftig von den Konservativen unter David Cameron regiert wird. Auf Platz zwei kamen die Liberaldemokraten mit 25 Prozent, gefolgt von Labour mit 24 Prozent.
Die Umfrage wird Brown, der als Partei- und Regierungschef immer wieder infrage gestellt wird, weiter unter Druck bringen. Der im Sommer aufgedeckte Spesenskandal, über den parteiübergreifend mehr als ein Dutzend Abgeordnete stürzten, hat auch dem Ansehen von Browns Regierung enorm geschadet.
Auf dem Parteitag in Brighton soll Brown seine Parteifreunde wieder auf Kurs bringen und wenige Monate vor der Wahl neu motivieren. In Großbritannien muss spätestens im kommenden Juni ein neues Parlament gewählt werden.
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(AFP/dpa/mati)
Stockender Kita-Ausbau
Auch in GB scheint es also auf eine konservativ-liberale Regierung zu geben. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Es gab schon solche, die sehr wohl auf die Bedürfnisse der Bürger - zu denen seit ca. 60 Jahren auch Arbeiter zählen - eingehen können (und auch müssen, wenn sie an der Regierung bleiben wollen).
Labour Party heisst Arbeitspartei, nicht Arbeiterpartei.
Auf den Parteitagen gibt´s dann sogar Arbeiter. Wenn die die Kulissen-Maskerade auf- und abbauen und wenn auf der Bühne mit viel Phrasen gearbeitet wird. Das Publikum arbeitet auch. Deshalb Arbeitspartei. Und die Kaumuskeln, die arbeiten auch. Wie die Schließmuskeln.
das war die Vision der Sozialdemokratie im 21 Jahrhundert. Gute Wahl!
... wer lieber für eine neo-liberale "postmaterialistische" (also den arbeitenden Menschen nehmen und den Abzockern geben) Gesellschaft eintritt, darf sich nicht wundern, dass die von ihm gekniffenen Wähler nochmal zur Wahl gehen ...
Tja, irgendwie sieht Brown schon fast so aus, als leide er unter dem Down-Syndrom