Belgien untersagt als erster europäischer Staat die Vollverschleierung von Frauen. In Frankreich und mehreren anderen EU-Ländern wird über ein Verbot von Burka und Niqab diskutiert. Ein Überblick.
Soll man die Burka, den muslimischen Ganzkörperschleier, verbieten oder nicht? Gewöhnlich spaltet diese Frage, in Belgien versöhnt sie. Die belgische Regierung, die sich wegen des Sprachenstreits zwischen Flamen und Wallonen seit Tagen in einer schweren Krise befindet, verabschiedete an diesem Donnerstag ein Verbot des Ganzkörperschleiers - einstimmig.
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Verbieten oder nicht verbieten? In mehreren europäischen Ländern wird derzeit darüber diskutiert, die Burka in der Öffentlichkeit zu untersagen. (© Foto: ddp)
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Das Gesetz sieht vor, das Verhüllen des Gesichts in der Öffentlichkeit mit einer Geldbuße von 15 bis 25 Euro oder einer Gefängnisstrafe von sieben Tagen zu ahnden. Ob und wann es in Kraft tritt, ist wegen der notwendig gewordenen vorgezogenen Parlamentswahlen noch ungewiss. Belgien wäre der erste Staat in Europa, der das muslimische Kleidungsstück verbietet. Bisher haben etwa 20 Städte und Gemeinden in Belgien Vermummungsverbote auf kommunaler Ebene erlassen.
Auch in anderen europäischen Ländern werden Verschleierungsverbote diskutiert. Dabei geht es vor allem um den Ganzkörperschleier Burka und den Niqab, eine Kopfbedeckung, die nur einen schmalen Sehschlitz freilässt.
In Frankreich, wo mit mehr als fünf Millionen Menschen die größte muslimische Gemeinde in der Europäischen Union lebt, wird die Diskussion derzeit am hitzigsten geführt. Noch im Juli soll ein Gesetz vom Parlament verabschiedet werden, das die Vollverschleierung im gesamten öffentlichen Raum verbieten soll. Verstöße dagegen sollen mit 150 bis 15.000 Euro bestraft werden. Aufsehen erregt aktuell der Fall einer mit Niqab Auto fahrenden Frau, die sich über die "Diskriminierung" durch Polizeibeamte beschwerte und damit den Zorn des Innenministers auf sich zog.
In den Niederlanden werden derzeit mehrere Gesetzentwürfe für ein Verbot der Vollverschleierung vorbereitet. Hier sollen die geplanten Verbote unter anderem Schulen und den öffentlichen Dienst betreffen.
Auch in Österreich erklärte der sozialdemokratische Bundeskanzler Werner Faymann vor kurzem, er könne sich ein Burka-Verbot vorstellen, die mitregierende konservative ÖVP plädiert aber zunächst für eine breite Debatte. Die rechtspopulistische Partei BZÖ will demnächst einen Gesetzentwurf für ein Burka-Verbot in den Nationalrat bringen.
Obwohl die rechtsliberale Regierung in Dänemark angekündigt hat, die Verschleierung zu "bekämpfen", will man hier auf eine gesetzliche Regelung verzichten. Schulen, Behörden und Firmen sollen eigenständig - und so scharf wie möglich - gegen die Vollverschleierung vorgehen.
Keinen Handlungsbedarf in Sachen Burka gibt es in Italien: Seit 1975 verbieten die Regelungen zum "Schutz der öffentlichen Ordnung", sich in öffentlichen Einrichtungen zu vermummen - egal, ob es sich um einen Schleier oder einen Motorradhelm handelt. Die mitregierende rechtspopulistische Lega Nord schlug jedoch im vergangenen Jahr vor, Menschen, die ihr Gesicht verhüllen, mit maximal 2000 Euro Buße zu bestrafen - wenn sie es denn aus religiösen Gründen tun.
In Großbritannien und der Schweiz ist derzeit kein Burka-Verbot geplant. Die Regierung in London hat jüngst bekräftigt, dass Religionsfreiheit auch die Freiheit der Kleidungswahl einschließe. In der Schweiz gibt es zwar Forderungen nach einem Schleier-Verbot, die Regierung lehnt dies aber bislang ab. In einem Referendum hatten die Schweizer Ende November für ein Bauverbot von Minaretten gestimmt.
Auch wenn sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün kürzlich für ein Verbot von Ganzkörperschleiern in Deutschland ausgesprochen hat - ein solches Gesetz hätte wohl derzeit keine Chance. Union und FDP sind für eine Ächtung der Burka ohne gesetzliche Regelung, SPD und Grüne argumentieren, dass man mit Zwang in dieser Sache nichts erreichen könne. Grünen-Parteichef Cem Özdemir sprach Anfang des Jahres in der Frankfurter Rundschau von einer "Symboldebatte, die an den wahren Konflikten vorbeigeht".
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(sueddeutsche.de/AFP/liv/mati)
Die Demokratie trägt keine Schleier, die ihr Gesicht verbergen. Daher sind die Burka & Niqab - auch die freiwillig getragenen - per se antidemokratisch, antlitzraubend und somit entpersönlichend und entwürdigend.
Wer in einem freien Land leben will kann dies nur ernst meinen, wenn er bereit ist, die dortige (Alltags-)Kultur und die verfassungskonform erlassenen Gesetze zu respektieren.
Will er dies nicht, so muß er sich in einer Demokratie eine Mehrheit dafür erarbeiten, diese Gesetze zu ändern.
Gelingt ihm dies nicht, kann er in einem Land leben, in dem diese Gesetze nicht gelten oder er muß die Strafen in Kauf nehmen, die mit einer Nichtachtung dieser Gesetze verbunden sind. Am einfachsten: er befolgt diese Gesetze wie alle anderen auch.
Alles in allem ist es seine Entscheidung, wie er damit umgeht. Wer meint Sonderrechte für sich beanspruchen zu dürfen, muß die entsprechenden Kosequenzen tragen.
Wer darüberhinaus seine abweichende eigene Kultur & Rechtsauffassung der Mehrheit eines Landes aufzwingen will, in welchem er sich zu leben entschieden hat und das ihn gastfreundlich empfing, der ist schlicht ein undankbares, respektloses, anmaßendes Indiviuum. Sind solche Leute unverbesserlich, sollten sie gehen.
Demokratische Europäer sind mehrheitlich keineswegs fremdenfeindlich. Wohl aber mit Überzeugung und zu Recht mehrheitlich integrationsfreundlich!
Wir leben in Deutschland schon nicht in einer vollständigen Demokratie, da sie nicht - wie etwa die der Schweizer - als direkte augestaltet ist.
Alles was noch aus einer fundementalreligiösen Ecke dazu kommt, trägt erkennbar bisher nicht zu einer weiteren Demokratisierung bei sondern versucht, das genaue Gegenteil zu erreichen: mehr Unfreiheit & weniger Individualität! Das sollten wir uns nicht bieten lassen - egal von wem!
Beschneidungen wurden erstmal im alten Ägypten dokumentiert. Heute wird in 28 afrikanischen Staaten und auch in moslemischen Staaten außerhalb Afrikas immer häufiger beschnippelt (Indonesien insb. Sumatra, Java, etc./ irakisches Kurdistan/ Malaysia /Vereinigte Arabische Emirate etc). In Ägypten wird die Beschneidung seit ca. 2-3 Jahren in Krankenhäusern nicht mehr offiziell durchgeführt. (Jetzt eben wieder zu Hause mit Glas- oder Tonscherbe)
In Deutschland leben ca. 30.000 derart malträtierte Frauen. Terres de Femmes geht davon aus, dass 6.000 weitere gefährdet sind. Die Beschneidungspraktiken werden bei einem Teil der Migrantinnen trotz gesetzlicher Verbote heimlich fortgeführt.
Auch die Praxis der Zwangsverheiratung wird fortgesetzt und die Fälle mehren sich seit mehreren Jahren wieder.
Hier wird so getan, als würden die moslemischen Frauen freiwillig Kopftuch und Burka tragen. Die allermeisten werden dazu jedoch gezwungen.
Frauen aus Europa, die moslemische Länder besuchen, dürfen dort keinen Minirock tragen und sind häufig gezwungen, ein Kopftuch umzubinden.
Sie schreiben: Will man unterdrückte Frauen befreien, muss man bei dem Ansetzen, was sie an freier Entscheidung hindert
Wollen Sie nun mit denen diskutieren, die diese Frauen unterdrücken? Diskutieren Sie auch mit Zuhältern? Freiheitsberaubung bleibt Freiheitsberaubung.
In Deutschland haben wir ein Grundgesetz, das die Freiheit der Frauen garantiert. Und es gibt ein Strafgesetzbuch, das aussagt, dass Freiheitsberaubung ein schweres Verbrechen ist.
Danach hat sich jeder, der hier lebt, zu richten.
Ob die Freiheit der Frauen durch ein Burkaverbot jedoch in Afghanistan verwirklicht werden kann, daran zweifle ich tatsächlich.
Aber die Wähler der Grünen, der Gelben, der Roten und der Schwarzen treten dafür ein, dass die Frauen dort keine Burka mehr tragen müssen und das die Mädchen dort in die Schule gehen können.
Diese Wähler haben im September 2009 dafür gestimmt, dass diejenigen, die die Frauen dort unterdrücken, mit Waffengewalt gezwungen werden, die Freiheitsrechte der Frauen anzuerkennen.
... nach "außen" handeln, dann sind die Deutschen nicht weit, Ihnen dabei zu helfen, rein humanitär und aus Menschenliebe natürlich.
Sagt auch "Kongo-Müller" in diesem Interview:
youtube.com/watch?v=nu1XtalrT_M
Wie gut, dass sich Geschichte nicht wiederholt.
Beschneidungen wurden erstmal im alten Ägypten dokumentiert. Heute wird in 28 afrikanischen Staaten und auch in moslemischen Staaten außerhalb Afrikas immer häufiger beschnippelt (Indonesien insb. Sumatra, Java, etc./ irakisches Kurdistan/ Malaysia /Vereinigte Arabische Emirate etc). In Ägypten wird die Beschneidung seit ca. 2-3 Jahren in Krankenhäusern nicht mehr offiziell durchgeführt. (Jetzt eben wieder zu Hause mit Glas- oder Tonscherbe)
In Deutschland leben ca. 30.000 derart malträtierte Frauen. Terres de Femmes geht davon aus, dass 6.000 weitere gefährdet sind. Die Beschneidungspraktiken werden bei einem Teil der Migrantinnen trotz gesetzlicher Verbote heimlich fortgeführt.
Auch die Praxis der Zwangsverheiratung wird fortgesetzt und die Fälle mehren sich seit mehreren Jahren wieder.
Hier wird so getan, als würden die moslemischen Frauen freiwillig Kopftuch und Burka tragen. Die allermeisten werden dazu jedoch gezwungen.
Frauen aus Europa, die moslemische Länder besuchen, dürfen dort keinen Minirock tragen und sind häufig gezwungen, ein Kopftuch umzubinden.
Sie schreiben: Will man unterdrückte Frauen befreien, muss man bei dem Ansetzen, was sie an freier Entscheidung hindert
Wollen Sie nun mit denen diskutieren, die diese Frauen unterdrücken? Diskutieren Sie auch mit Zuhältern? Freiheitsberaubung bleibt Freiheitsberaubung.
In Deutschland haben wir ein Grundgesetz, das die Freiheit der Frauen garantiert. Und es gibt ein Strafgesetzbuch, das aussagt, dass Freiheitsberaubung ein schweres Verbrechen ist.
Danach hat sich jeder, der hier lebt, zu richten.
Ob die Freiheit der Frauen durch ein Burkaverbot jedoch in Afghanistan verwirklicht werden kann, daran zweifle ich tatsächlich.
Aber die Wähler der Grünen, der Gelben, der Roten und der Schwarzen treten dafür ein, dass die Frauen dort keine Burka mehr tragen müssen und das die Mädchen dort in die Schule gehen können.
Diese Wähler haben im September 2009 dafür gestimmt, dass diejenigen, die die Frauen dort unterdrücken, mit Waffengewalt gezwungen werden, die Freiheitsrechte der Frauen anzuerkennen.
Ihr Einwand ist nachdenkenswert, obgleich ich mir nicht vorstellen kann, dass " die Herren der Schöpfung" sich mit Einkauf, Kinder in den Kindergarten bringen o. ä. abgeben werden. Im übrigen bin ich mir nicht sicher, ob sich die Burka und andere Verhüllungen überhaupt mit dem Koran vereinbaren lassen. Leicht möglich, dass einige Imame hochherrschaftlich die Verhüllungsorgien entschieden haben,
Paging