Barack Obama: Gesundheitspolitik Lernen von Hillary
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Barack Obama will das staatliche Gesundheitssystem reformieren: 46 Millionen Amerikaner sollen endlich eine Krankenversicherung bekommen.
Im dritten Anlauf soll es klappen. Zwei Mal schon haben die Demokraten im US-Kongress ein Gesetz verabschiedet, das vier Millionen Kindern aus armen amerikanischen Familien eine Krankenversicherung gewähren soll. Jedes Mal hat George W. Bush ein Veto eingelegt.
Obamas Kabinett - hier geht's zur Grafik
Nun brachten die Abgeordneten die Reform erneut auf den Weg, schließlich wird von Dienstag an ein neuer Mann das Land regieren. Barack Obama will den Gesundheitsschutz für sozial schwache Kinder in Kraft treten lassen. Damit will er sich aber nicht begnügen.
Hillarys Scheitern
Kongressabgeordnete nannten das wiederentdeckte Gesetz eine Anzahlung auf Obamas Versprechen, allen Amerikanern eine bezahlbare Gesundheitsversicherung anzubieten, ein Versprechen, das schon viele demokratische Politiker gegeben haben, aber nicht halten konnten.
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Die Erinnerung an das grandiose Scheitern von Hillary Clinton ist noch frisch: Gleich nach der Vereidigung ihres Mannes Bill hatte sich die Präsidentengattin 1993 daran gemacht, eine Radikalreform des Gesundheitswesens durch den Kongress zu peitschen. Doch sie scheiterte am Widerstand der Republikaner und der Versicherungskonzerne, die mit teuren Privatversicherungen viel Geld verdienen.
Staatsprogramme bieten nur rudimentären Schutz
So blieb es beim Status quo. 46 Millionen Amerikaner haben keine Krankenversicherung, und täglich werden es mehr. Betriebe, die der Rezession zum Opfer fallen, hinterlassen Arbeiter, die nicht nur ihren Job, sondern auch ihren Gesundheitsschutz verloren haben.