Terrorgefahr vor der Bundestagswahl: Nachdem das Innenministerium einen Bericht der Süddeutschen Zeitung bestätigt hat, mahnen Politiker die Deutschen zu erhöhter Wachsamkeit.
Knapp drei Monate vor der Bundestagswahl raten Innenexperten der großen Koalition zu einer erhöhten Wachsamkeit vor Terrorakten. Die Befürchtung, dass ähnlich wie in Spanien im März 2004 Anschläge verübt werden könnten, um politische Entscheidungen zu beeinflussen, fuße auf Tatsachen, sagte Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) dem Sender N24.
Spezialeinheiten der Polizei bei einem Übungseinsatz. (© Foto: dpa)
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Der SPD-Innenexperte Sebastian Edathy rief die Bundesbürger auf, auf Reisen in Länder wie Jemen, Pakistan und Afghanistan zu verzichten. Edathy bezeichnete die jüngste Warnung der Geheimdienste vor möglichen Terroranschlägen gegen Deutsche im In- und Ausland als "sicherlich eine erhöhte abstrakte Gefahr".
"Da müssen wir hellwach sein und unsere Sicherheitsbehörden entsprechend gut aufgestellt", sagte er auf N24. Zwar brauchten sich Deutsche nicht übermäßig Sorgen zu machen. "Aber ein gewisses Risiko ist sicherlich vorhanden", sagte der SPD-Politiker.
Bosbach äußerte sich ebenfalls besorgt um Deutsche, die in Krisenregionen ihren Urlaub verbringen oder sich aus anderen Gründen dort aufhalten. Auch das Risiko für die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan könne noch zunehmen. "Wir müssen erhöhte Sorgfalt im Inland walten lassen, keine Panik, aber verstärkte Beobachtung der Top-Gefährder, Beobachtung von Reise- und Kontenbewegungen", sagte der Innenexperte der CDU/CSU.
Die Süddeutschen Zeitung hatte berichtet, die Gefahr eines Terroranschlags in Deutschland vor der Bundestagswahl sei erheblich gestiegen. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte den Bericht. Deshalb fand am Donnerstagvormittag in Berlin ein Gespräch zur Sicherheitslage von Vertretern von Behörden wie dem Bundeskriminalamt und dem Bundesamt für Verfassungsschutz mit Experten des Bundesinnenministeriums statt. Spitzenvertreter von Sicherheitsbehörden aus Bund und Ländern koordinieren dort ihre Abwehrmaßnahmen.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AFP/AP/af/woja)
Russland unter Putin
Wie so ein Anschlagsszenario aussehen könnte, ist ziemlich genau in meinem Polithriller "Aktion Störtebeker" nachzulesen. Der spielt im Spätsommer 2009 auf der Insel Rügen - mitten im Wahlkreis der deutschen Bundeskanzlerin - und erscheint am 10. Juli unter der ISBN 978-3-86785-086-5 im BS-Verlag-Rostock. Dabei wird nicht nur eine Leiche am Ostseestrand entdeckt, sondern auch ein Sprengstoffanschlag auf die neue Rügenbrücke vorbereitet. Ob er erfolgreich ist und ob tatsächlich islamistische Fanatiker dahinterstecken, kann man schon bald nachlesen.
Edathy ist ja für allerlei verrückte Alarmmeldungen aus dem "Kampf" gegen Rechts bekannt, und daher ganz besonders glaubwürdig.
Dass es irgendwann einen Terroranschlag seitens irgendwelcher Islamisten und/oder seitens linker Gruppen gegen die Bundeswehr geben wird, ist nicht unwarscheinlich. Da steckt aber keine Al Quaida oder dergleichen dahinter, sondern mit Gewißheit der lokal ansässige Eiferer.
...nun ja, lieber Mitkommentator, unsere heutige Staatsdoktrin hast Du offenbar - so wie die überwältigende Majorität in diesem Land - (noch) nicht durchschaut, aber das ist ja der normale, alltägliche Irrsinn.
Ich brauche keine Lügen einer Frau Merkel + Co., die ich zu "glauben" habe, weil man mir sonst gleich in dieser Gesinnungdemokratur metternichscher Prägung mit dem Gummiparagraphen 130 STGB droht, mir genügen die Fakten: Lies mal den Koran, schau dir mal die Statements des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan zur EU und Europa im allgemeinen an, lies mal die Razzia-Berichte der Berliner Polizei über diverse "Kulturvereine", etc. - das Internet ist voll davon...
Ich brauche keine "Verschwörungstheorien", um zu sehen, was abgeht - und ich muss mir, weil ich in diesem Land schon lange nicht mehr alles glaube, was mir aufgetischt wird, nicht vorwerfen zu lassen, ein Anhänger eines gewissen ideologischen Lagers zu sein - auch von Dir nicht. Es sei denn, man ist der Meinung, eigenständiges Denken sei bereits ein Straftatbestand...und ganz so siehts mittlerweile aus...
Jetzt könnt ihr wieder Rotpunkte verteilen, bis die Schwarte kracht, nur ändern wird das an der Realität, die offenbar nur wenige Zeitgenossen sehen wollen, nichts.
Wunderbar, besser kann man es nicht ausdruecken!
Ich bin gespannt, wann wir wieder Terrordossiers bekommen, bei denen jeder von jedem abschreibt und am Ende die Bachelorarbeit eines 20 Jährigen dahinter steckt...
Nicht das wir so was nicht schon mal hatten.
Menschenskinder: Wir werden immer wieder mit Kriminellen (nichts anderes sind Terroristen ja) zu tun haben. Dazu haben wir die Polizei und unsere Gerichtsbarkeit.
Also, was soll die Panikmache?
Haben wir uns unsere Feinde nicht immer bestens selbst organisiert - 1914-1918, 1939-1945 usw ?
Paging