Halb Schäferhund, halb Rottweiler - offenbar eine gefährliche Mischung: Im thüringischen Kindelbrück ist eine 57-jährige Frau von ihrem eigenen Hund totgebissen worden.
Tödliche Beißattacke in Thüringen: Ein Mischlingshund hat seine 57-jährige Besitzerin totgebissen. Sie sei von dem "Familienhund" angegriffen und gebissen worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Hund ist ein Mischling - ein Mix aus Schäferhund und Rottweiler.
Bild vergrößern
Die Zähne eines Rottweilers. Immer wieder fallen Hunde dieser Rasse Menschen an. (© AP)
Anzeige
Genauere Angaben zu dem Vorfall, der sich am Dienstagabend gegen 18 Uhr ereignete, seien noch nicht möglich, hieß es weiter. Der Ehemann des Opfers stand zunächst unter Schock und konnte nicht befragt werden. Die Polizei ging auf Nummer sicher: Das Tier wurde eingeschläfert.
Immer wieder kommt es zu Attacken bestimmter Hunderassen: In Thüringen wurde bereits im Mai ein Kind von mehreren Kampfhunden totgebissen, im September tötete ein Rottweiler in Sachsen-Anhalt ein Kleinkind.
- Sachsen-Anhalt Rottweiler beißt Kleinkind tot 12.09.2010
- Nach Hunde-Attacke Ermittlungen gegen Uroma 13.09.2010
- Thüringen Kampfhunde beißen Kleinkind tot 22.05.2010
- VGH muss entscheiden Kampfhund Ezzo eckt an 07.07.2010
- Prozess um Kampfhund Der doppelte Diavolo 03.11.2011
- Berlin Polizei schießt auf Kampfhund - und trifft Frau 27.04.2011
- Prozess in München Gezerre um Kampfhund 31.03.2010
(dpa/dapd/jab)
Ausschreitungen überschatten Fortuna-Aufstieg
es ist das erste was ich höre, dass der Bullterrier ein Schweinehund ist.
Informier Dich bitte erst, bevor Du so etwas postest.
Das ganze Hundethema ist reiner Populismus. Es gibt bedeutendere Gefahren für Menschen als Hunde. Es sterben mehr Menschen an Bahnübergängen (Bahnschranken) als durch Hunde.
Jede Woche sterben 3 Kinder in Deutschland durch Gewalttaten, die ihnen Menschen zufügen. Durch Hunde sterben durchschnittlich 1 bis 4 Menschen im Jahr!
Die Verlogenheit dieser Rasselisten wird besonders dadurch deutlich, dass Rassen wie Schäferhunde, Rottweiler, Doggen, Huskys etc. nicht gelistet werden, obwohl allein auf die Rechnung des Schäferhundes und des Rottweilers dutzendweise Todesfälle kommen. Hier handelt es sich aber um eine deutsche Rasse und mit den Haltern dieser Hunde möchte man sich möglichst nicht anlegen.
Statt dessen werden lieber die 4 Terrier Rassen gelistet, von denen einige wie der Bull Terrier (Schweinehund) in Deutschland für keinen Todesfall gesorgt haben. Trotzdem wird er immer schön mit aufgelistet, weil er so gefährlich aussieht und dank der Bildzeitung oft als Pitbull Terrier gehandelt wird.
Es ist eine Tatsache,. dass seit dem Vorfall vor 10 Jahren in Hamburg der Todesfall in Thüringen mit dem 3 jährigen Mädchen "erst" der zweite Todesfall seit dem gewesen ist, bei dem eine "Kampfhunderasse" beteiligt gewesen ist. Im selben Zeitraum haben Schäferhunde und Co. dutzend weise für Todesfälle gesorgt.
Trotzdem bleiben auch diese Vorfälle im Vergleich zudem, was Menschen sich gegenseitig antun, unbedeutende Vorfälle.
Es ist doch wirklich von Vorteil, wenn man lesen kann und dann auch noch den Inhalt versteht. Die vorgebrachten Einwände hatten nichts, aber auch gar nichts mit dem von Ihnen heraus gelesenen Artikelinhalt zu tun.
Dieses Niveau der "Berichterstattung" mit zugehörigem Foto ist selbst in der BILD- Zeitung nicht jeden Tag zu finden.
Ihr Autor ist wohl Experte auf allen Gebieten und kann zu jedem Thema einen Bericht verfassen. Jedenfalls hat er von Hunden keine Ahnung.
Wenn man sich ernsthaft mit diesem Thema befasst, kommt man recht schnell zu der Erkenntnis, dass das Thema Kampfhund ein rein politisches Thema ist. Ein in Bayern lebender Rottweiler ist ein Kampfhund, in Baden-Württemberg ist er dagegen ein ganz normaler Hund. In anderen Bundesländern gibt es wiederum Kampfhunde, die in Bayern nicht als solche eingestuft sind. Wo liegt hier die Logik?
Zudem gibt es seriöse Studien, die belegen, dass als Kampfunde eingestufte Rassen keineswegs eine höhere Beißhäufigkeit an den Tag legen.
Hätte es einen derartigen Artikel auch bei der Beißattacke eines Labradors gegeben?
Jedenfalls ein peinlicher und niveauloser Artikel!
Ich sehe keine "Unterstellung" (wie von einem Leser behauptet) in dem Artikel, er ist einfach nur ein kurzer Bericht. Darf man denn jetzt nicht einmal mehr melden, dass eine Frau durch Hundebisse zu Tode gekommen ist? Darf man dann die Zucht-Mischung, der der Hund angehört, nicht nennen? Weil das gewissen Hundehaltern lästig ist?
Paging