Spanien Torero mit fünf Monate alter Tochter auf dem Arm beim Stierkampf

Francisco "Fran" Rivera Ordóñez kommt aus einer Stierkämpfer-Familie.

(Foto: dpa)

Die Rechtfertigung des spanischen Toreros "Fran" Rivera Ordóñez: Es gibt gefährlichere Dinge im Leben.

Der spanische Torero Francisco "Fran" Rivera Ordóñez, Sohn des legendären Torero "Paquirri", hat eine Welle der Empörung ausgelöst mit der Veröffentlichung eines Fotos. Es zeigt ihn bei einem Stierkampf mit seiner kleinen Tochter auf dem Arm. In den sozialen Netzwerken warfen viele Nutzer dem 42-jährigen Stierkämpfer ein verantwortungsloses Verhalten vor. Das Amt des Ombudsmanns und Jugendbeauftragten in der südspanischen Region Andalusien kündigte die Einleitung einer Untersuchung an.

"Fran" rechtfertigte sich damit, für das fünf Monate alte Mädchen habe nur eine "minimale Gefahr" bestanden. "Es gibt gefährlichere Dinge im Leben", betonte er auf Twitter.

Er habe lediglich eine Tradition seiner Familie fortgesetzt. Auch sein Vater und sein Großvater hätten sich mit einem Kind auf dem Arm vor einen Kampfstier postiert.