Historische Geldscheine in Köln Kölner findet zwölf Milliarden

Auf einem Supermaktparkplatz hat ein Kölner Geldscheine gefunden, im Wert von zwölf Milliarden - Reichsmark. Die historischen Scheine fanden schnell zu ihrem Besitzer zurück.

Bankenrettung und Eurokrise haben mit Milliardenbeträgen vertraut gemacht. In Form von Bargeld begegnen sie dem Steuerzahler aber in der Regel nicht. Anders in Köln: Dort fand ein 46 Jahre alter Mann Geldscheine im Wert von zwölf Milliarden - allerdings nicht Euro oder zumindest D-Mark, sondern Reichsmark.

Zwölf Milliarden und kein Finderlohn: Einen skurrilen Fund machte ein Kölner auf dem Parkplatz eines Discounters.

(Foto: dapd)

Das Geld lag in einer Tasche auf dem Parkplatz eines Discounters im Stadtteil Ehrenfeld, der Finder brachte die Scheine direkt zur nächstgelegenen Polizeistation. In dem Moment, als er die Tasche mit dem Geld über den Tresen der Wache reichte, betrat der Eigentümer das Gebäude. Der 28-Jährige wollte gerade eine Verlustanzeige aufgeben. So steht es in der Polizeimeldung. Der Finder verzichtete demnach sogar auf seinen Finderlohn.

Besonders hoch wäre der ohnehin nicht ausgefallen: Die Reichsmarkscheine aus den 1920er Jahren haben bestenfalls Sammlerwert und ihr Wert war auch zur Zeit ihres Drucks verschwindend. Das Geld stammt aus der Zeit der Hyperinflation. So hatte im Oktober 1922 die Mark nur noch ein Tausendstel ihres Werts von 1914, ein Jahr später sogar zwischen einem Hundertmillionstel bis zu einem Billionstel (Mitte November 1923).