Costa-Concordia-Unglück:Taucher entdecken Leiche im Schiffswrack

Monatelang herrschte Ungewissheit, nun haben Taucher offenbar eine der vermissten Leichen im Wrack der Costa Concordia gefunden. Die Bergung steht allerdings noch aus.

Im Wrack der "Costa Concordia" sind offenbar die sterblichen Überreste eines der beiden noch vermissten Passagiere entdeckt worden. Es könnte sich bei dem am Dienstag entdeckten Körper um den des indischen Crew-Mitglieds handeln, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Für eine endgültige Bestätigung müssten die Ergebnisse des DNA-Tests abgewartet werden. Taucher hatten die Leiche dem Bericht zufolge im Innern des Wracks in Höhe der Brücke drei entdeckt, sie konnte jedoch zunächst nicht geborgen werden.

Die "Costa Concordia" war im Januar 2012 vor der Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und gekentert. 32 der mehr als 4200 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben, zwei Opfer galten bislang noch als vermisst. Neben dem indischen Kellner handelt es sich um eine italienische Passagierin.

Nach dem Aufrichten des Schiffes vor der italienischen Insel Giglio vor rund drei Wochen hatten Experten wieder mit der Suche nach den beiden Opfern begonnen. Kurz darauf hatten Taucher in dem Wrack menschliche Überreste und Knochen gefunden. Sie sollten mit einem DNA-Test untersucht werden, dessen Ergebnis noch nicht vorliegt.

© Süddeutsche.de/dpa/AFP/pauk - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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