Anschlag auf Boston-Marathon Chronik eines Albtraums

Feuerball, Rauchwolke, Polizisten mit gezogener Waffe: Amateuraufnahmen und Augenzeugenberichte zeigen das Ausmaß der Anschläge in Boston. Mit Hilfe sozialer Netzwerke lässt sich der Schock nachvollziehen, der die Teilnehmer und Zuschauer des Marathonlaufs ereilte.

Von Michael König

Der Agenturticker schwieg noch, da wurde auf Twitter schon heftig diskutiert: Was ist in Boston passiert? Eine Explosion, oder zwei? Erste Fotos kursierten bei Instagram. Die Website der örtlichen Tageszeitung The Boston Globe hielt dem Ansturm nicht stand, auch sie berichtete mit Hilfe sozialer Netzwerke. Dort lässt sich nun nachvollziehen, wie Schock und Angst die Freude über den Marathonlauf verdrängten.

Im Zuge der Berichterstattung über den Anschlag in Boston verzichtet Süddeutsche.de bewusst auf die Veröffentlichung von Fotostrecken und Videos mit blutigen Bildern der Opfer. Uns ist bewusst, dass andere News-Seiten, auf die wir - nach sorgfältiger Prüfung - in unseren Texten verlinken, derartige Fotos möglicherweise zeigen. Wir glauben jedoch, dass in diesen Fällen der Informationsgehalt der verlinkten Artikel so hoch ist, dass Verweise dennoch gerechtfertigt sind.