Alaska Katzen-Bürgermeister in Alaska ist tot

Kater Stubbs war fast 20 Jahre lang Ehrenbürgermeister von Talkeetna, einem Dorf in Alaska.

(Foto: AP)
  • Nach fast 20 Jahren hat ein Dorf in Alaska seinen Ehrenbürgermeister verloren. Kater Stubbs ist, wie jetzt bekannt wurde, am vergangenen Freitag verstorben.
  • Der Kater war die Touristenattraktion in dem 900-Einwohner-Ort Talkeetna.
  • Es gibt bereits einen möglichen Nachfolger. Dabei handelt es sich wieder um einen Kater.

Es ist schon fast 20 Jahre her, dass in Talkeetna, einer 900-Einwohner-Ortschaft in Alaska, ein Bürgermeister gewählt worden ist. Zum Ehren-Oberhaupt der Kleinstadt ernannten die Einwohner damals einen Kater namens Stubbs, der die Kleinstadt bis jetzt regierte - einen menschlichen Bürgermeister gibt es dort nicht. Am vergangenen Freitag ist der Kater im Alter von 20 Jahren gestorben, gaben seine Besitzer in einer Erklärung bekannt. Er sei eingeschlafen und als die Familie am Freitagmorgen aufwachte, "war er bereits im Himmel", heißt es in der Mitteilung.

Katzen wird im Allgemeinen nachgesagt, sie hätten mehrere Leben. Stubbs überlebte zumindest vor vier Jahren einen Angriff durch einen Hund und im vergangenen Jahr Gerüchte über seinen Tod. "Er war bis zum letzten Tag seines Lebens ein Kämpfer", schreibt die Familie in der Erklärung. Auf seine alten Tage war der Kater wohl amtsmüde geworden. Am liebsten verbrachte er seine Zeit zu Hause, berichtet der lokale Sender KTVA-TV. Demnach ließ er sich gerne streicheln und trank Wasser mit getrockneter Katzenminze aus einem Margarita-Glas - beste Voraussetzungen, um eine Touristenattraktion zu sein.

Noch trauern die Einwohner von Talkeetna um ihren verstorbenen Bürgermeister, aber einen möglichen Nachfolger gibt es schon. Natürlich ist es wieder ein Kater. Denali sei perfekt, "um in die Pfotenstapfen von Stubbs zu treten", erklärten die Besitzer. Vielleicht wird in Talkeetna schon bald wieder gewählt.

Ungewöhnliche Bürgermeister sind gar nicht mal so selten. In dem sibirischen Dorf Barnul waren die Einwohner offenbar so enttäuscht von den menschlichen Politikern, dass man dort ebenfalls eine Katze wählte, berichtete der Guardian. In der US-Kleinstadt Dorset im Staat Minnesota hatten dagegen schon öfter Kinder dieses Amt inne.

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