Oberpfaffenhofen Geduldsprobe für Pendler

Am 13. März beginnen die Arbeiten für den Ausbau der A96

Die Pendler zwischen dem Ammersee und München müssen sich vom 13. März an auf neue Behinderungen auf der Lindauer Autobahn A 96 gefasst machen. Wie die Autobahndirektion Südbayern am Mittwoch mitteilte, beginnen Mitte März die Vorbereitungsarbeiten für den sechsspurigen Ausbau der A 96 zwischen den Anschlussstellen Oberpfaffenhofen und Germering. So ist im Bereich der Gemeinde Gilching vorgesehen, den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen jeweils nach rechts über die Standspur zu führen. Dadurch können auf dem Mittelstreifen Abbrucharbeiten vorgenommen werden. Zudem soll der Mittelstreifen während der Bauarbeiten als zusätzliche Fahrbahn genutzt werden. Er wird vorübergehend in einer Breite von zwei Metern asphaltiert, erläuterte auf Anfrage ein Mitarbeiter der zuständigen Dienststelle Kempten. Die Arbeiten sollen bis Mai andauern. Im Anschluss daran verläuft der gesamte Verkehr auf einer Länge von 1,2 Kilometern auf der Fahrbahn Richtung Lindau. In dieser Zeit wird auf der Seite Richtung München eine Unterführung errichtet und die Fahrbahn gebaut. 2018 ist dann die Gilchinger Seite dran. Im Bereich der Ausfahrt Germering führt der Verkehr während der Bauarbeiten in einer Länge von 2,1 Kilometern auf der Fahrbahn Richtung München. Die Autobahndirektion betont, dass für beide Fahrtrichtungen - sowohl München als auch Lindau - jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Im Baustellenbereich herrscht Tempo 80.

Angesichts der morgendlichen und abendlichen Staus war es schon lange ein Anliegen der Politik und der Wirtschaft, dieses Autobahnteilstück sechsspurig auszubauen. In Weßling erhofft man sich dadurch auch weniger Staus und weniger Verkehr in der Ortsdurchfahrt. Sinnvoll wäre es nach Meinung der Kommunalpolitiker im westlichen Landkreis, die Autobahn bis Wörthsee sechsspurig auszubauen, da die morgendlichen Staus oft bis nach Wörthsee beziehungsweise den Etterschlager Tunnel reichen.