Tischtennis Zukunft geklärt

Brucks Tischtennisprofis finden neue Klubs, Frauen steigen in dritte Liga auf

Das Tischtennisteam des TuS Fürstenfeldbruck befindet sich in der zweiten Bundesliga auf der Zielgeraden - drei Spiele noch, dann wird sich der Verein aus dem Profisport zurückziehen, voraussichtlich in die Bayernliga. Die vier Stammspieler haben inzwischen alle neue Vereine gefunden. Der Serbe Bojan Crepulja und der Kroate Filip Cipin werden im Doppelpack zum Drittligisten TTC Weinheim wechseln, für die zweite Liga hatten sie sich zuletzt nicht empfehlen können. Der Tscheche Michal Obeslo hat sich offenbar gegen mehrere Angebote aus Deutschland entschieden und kehrt nach einem Jahr zurück zum schwedischen BTK Helsingborg. Der Weggang des 20-jährigen Florian Schreiner zum Erstligisten Schwalbe Bergneustadt stand schon länger fest.

Zuletzt bei der 3:6-Niederlage in Dortmund zeigte Schreiner, dass er gerade einen Leistungssprung macht: Den Borussia-Routinier Evgeny Fadeev bezwang er deutlich, zuvor war er auf höchst unglückliche Art Dortmunds Nummer eins Erik Bottroff unterlegen. 11:6, 12:10 und 9:5 führte er, als ihm der Schiedsrichter nach Bottroffs Aufforderung zwei von insgesamt acht Aufschlägen als irregulär wegzählte. "Flo hat gute Aufschläge, in fünf Jahren Bundesliga sind sie noch nie moniert worden", echauffierte sich Teammanager Rudi Lutzenberger. Ein weiterer Punktabzug wegen einer roten Karte folgte, dann sei Schreiner psychisch eingebrochen. "Dieses Spiel hat klar der Schiedsrichter entschieden." Obgleich es für den TuS um nichts mehr ging - ein Remis wäre drin gewesen.

Bessere Nachrichten gibt es von den Regionalliga-Frauen: Nach einem 8:2-Erfolg gegen den TTC Birkland sind dem Team um Spitzenspielerin Agnes Kokai die Meisterschaft und der Aufstieg in die dritte Bundesliga Süd nicht mehr zu nehmen.