Segeln Wasser-Fußball

Der deutsche Segel-Meister aus Tutzing ist auch im Segel-Liga-Pokal Topfavorit. Ähnlich wie im Fußball treten hier auch 30 Vereine gegeneinander an.

Von Ralf Tögel, Tutzing/Starnberg

Die Segler bemühen gerne den Vergleich mit den Fußballern. Das war schon zur Einführung der Bundesliga so, das ist auch beim Debüt des Deutschen Segel-Liga-Pokals (DSL-Pokal) nicht anders, der an diesem Samstag und Sonntag erstmals in Glücksburg an der Flensburger Förde stattfinden wird. Die veranstaltende Segel-Bundesliga verweist daher wenig überraschend auf den Charakter der Veranstaltung: "Ähnlich wie im Fußball treffen 30 Vereine mit unterschiedlichsten Leistungsniveaus aufeinander."

Qualifiziert sind die besten drei Klubs aus Liga eins und zwei, die besten Klubs der Junioren-Segel-Liga, der vier Regionalligen Süd, Nord, Ost und West sowie die sechs letztplatzierten Vereine der zweiten Bundesliga. Das wiederum deutet darauf hin, dass doch etwas anders ist als beim Fußball, denn neben dem neu zu vergebenden Pokal geht es auch um die Qualifikation für die zweite Liga: Die Regionalligisten und die letzten Sechs der zweiten Liga kämpfen um zwei zu vergebende Startplätze. Zudem geht es für alle Mannschaften um besagten Pokal, wobei die Topteams der beiden Bundesligen natürlich favorisiert sind. In besonderem Maße gilt das für den deutschen Meister: Der Deutsche Touring Yacht-Club hat natürlich nichts anderes als den Titel im Visier. Der Vorjahresdritte, der Bayerischer Yacht-Club aus Starnberg, wird durch seine Junioren vertreten. Die haben sich qualifiziert, weshalb der Verein verzichtet, eine zweite Crew nach Glücksburg zu entsenden.