Reservierungen auf dem Oktoberfest Wie man einen Tisch auf der Wiesn bekommt

Alle wollen auf das Oktoberfest - doch irgendwann ist das Bierzelt voll. Doch auch wer es mit einer Reservierung versucht, hat nicht immer Glück. Denn die Plätze sind begehrt.

Einen Platz in einem Wiesn-Zelt zu bekommen ist gar nicht so einfach. Vor allem abends und am Wochenende sind die großen Bierhallen hoffnungslos überfüllt. Derzeit dürfen in den Mittelschiffen der Zelte nur bis 17 Uhr Plätze reserviert werden - mindestens ein Drittel muss dabei zur freien Verfügung stehen. An den Wochenenden sind den Wirten Reservierungen im Mittelschiff sogar komplett untersagt.

Einen Platz im Wiesnzelt zu bekommen, ist gar nicht so einfach.

(Foto: Claus Schunk)

Doch wie reserviert man sich einen Platz im Lieblingszelt? Das ist bei jedem Wirt anders. Im Schottenhamel wird eine Reservierung per Fax oder E-Mail verlangt. Beim Hippodrom ist eine Online-Buchung möglich. Die Ochsenbraterei ist telefonisch und im Büro am Englischen Garten erreichbar. Dort sind Reservierungen auch erst ab acht Personen möglich. In der Bräurosl müssen es mindestens zehn Personen sein.

Grundsätzlich gilt: Wer seinen Festzeltplatz sicher haben möchte, sollte früh reservieren. Ob es auch tatsächlich klappt, ist damit aber noch nicht sicher - denn die Plätze sind begehrt. Und dann gibt es noch den Mindestverzehr. Wer reserviert, soll auch ordentlich essen und trinken, finden die Wirte. In den meisten Zelten gilt die Regel: Zwei Maß Bier und ein halbes Hendl sind verbindlich.

Und wer beim Reservierungs-Poker leer ausgeht? Der kann immer noch auf sein Glück vertrauen. Vielleicht findet sich ja doch noch ein freier Platz. Doch dafür müssen Wiesn-Fans mitunter früh aufstehen und vor den Zelten warten.