Im Januar 2009 organisierte Münchens dritter Bürgermeister Hep Monatzeder mit Idriz eine Reise nach Sarajevo, an der auch Schmid teilnahm. Eine Gelegenheit, sich kennenzulernen. Einen Monat später stellte Idriz sein Projekt im Stadtrat vor. Auch auf Landesebene gibt es Unterstützer, etwa die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Margarete Bause, und den ehemaligen Landtagspräsidenten Alois Glück (CSU).
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Skeptisch ist bislang das Innenministerium, da die Penzberger Gemeinde, der Idriz vorsteht, im Verfassungsschutzbericht erwähnt wird. Der Verfassungsschutz wirft der islamischen Gemeinde Penzberg eine Verbindung zur Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) vor, was die Penzberger Gemeinde, die keinem der alteingesessenen Islam-Verbände angehört, vehement bestreitet.
Auch Monatzeder ist, wie Schmid, von der Integrität der Ziem-Initiatoren überzeugt. Er habe sie "in vielen Gesprächen erlebt" und kenne ihr "deutliches Bekenntnis zu rechtsstaatlichen Werten sowie zur Gleichberechtigung von Mann und Frau".
Wo das Zentrum gebaut wird, ist noch offen. Angedacht ist, es auf dem jetzigen Platz des städtischen Bauhofs an der Dachauer Straße anzusiedeln - ein Areal, das ganz neu und viel attraktiver gestaltet werden soll. Eine gute, repräsentative Lage soll es in jedem Fall sein, die Fraktionen haben die Verwaltung mit der Suche "eines geeigneten Grundstücks in der inneren Stadt" beauftragt.
In Penzberg hatte der aus Bosnien stammende Augsburger Architekt Alen Jasarevicben eine moderne Moschee errichtet. Eine Kostenplanung gibt es noch nicht. Der Verein würde Zuschüsse erhalten für den Kindergarten und das Alten- und Servicezentrum, wie andere öffentliche Trägern auch, und müsste ansonsten die Finanzierung selbst stemmen.
Die Penzberger Moschee hatte der Emir von Sharja, Mohammed Al-Quasimi, finanziert. Er steht auch in München als Geldgeber bereit, sofern es keinen politischen Streit um das Vorhaben gibt. Eine Voraussetzung, die nun vielleicht erstmals geschaffen ist.
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(SZ vom 20.03.2010/amm)
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Auf dem städtischen Bauhof an der Dachauer Straße sei es angedacht die Moschee zu bauen. Wer diesen Ort kennt, weiß das keine Rede davon sein kann, das sich der Ort im Zentrum der Stadt befindet. Als Teildeponie für Müll ist dieser Ort bisher genutzt worden.
Von einem würdigen Ort für eine Moschee ist man somit Lichtjahre entfernt. Ich frage mich weshalb sich die Moslems in München, die inzwischen 20% der Bevölkerung stellen, sich solche Demütigungen antun.
Warum nicht gleich irgendwo auf dem Feld? Da würde es keinen Menschen stören, bis auf die Grünen Politiker die aus Umweltschutzgründen dagegen wären.
Bitte nicht falsch verstehen. Aber wir brauchen in München voll assimilierte Moslems. Also ohne Kopftuch und so. Und am besten katholisch getauft und mit anschließender CSU Mitgliedschaft.