Gourmet Award Vu Tang Kitchen: Ein bisschen Laos an der Isar

Philosophie: Im Vu Tang Kitchen wird das laotische Picknick zelebriert. Jede Menge kleiner Speisen auf dem Tisch, jeder darf von allem probieren. Typische Gerichte aus Laos sind neu interpretiert und verfeinert, eine gehobene, südostasiatische Küche. Ein Essen ohne Sticky Rice wäre kein komplettes Essen, und Sticky Rice wird mit den Fingern zu kleinen Bällchen geformt und dann ins Essen getunkt. Schon allein dadurch herrscht eine ungezwungene Atmosphäre.

Speisen: Natürlich gibt es Laab, das inoffizielle Nationalgericht, einen gehackten Salat aus Fleisch und asiatischen Kräutern, vermengt mit Limettensaft (8 bis 9 Euro). Und das Pork Belly, der marinierte Schweinebauch, ist ein absoluter Renner im Haus (8 Euro). Fischliebhaber halten sich an den Kabeljau mit Sprossen und Koriander (11 Euro) oder Lachs mit Shiitake und Laos-Pesto (14 Euro). Wer sich nicht selbst eine Auswahl zusammenstellen möchte, greift auf das Picknick-Menü zurück: vier Gänge, jeweils bestehend aus mehreren Schälchen, für 34 Euro pro Person.

Stil: Das Vu Tang Kitchen befindet sich im ehemaligen Schmock in der Maxvorstadt. Die Altbauräume mit Stuck an der Decke sind mit geschmackvollen Asia-Popart-Tapeten ausgekleidet, die ehemalige "Klagemauer" des jüdischen Restaurants ist nun mit den Bambuskörbchen verhängt, in denen Sticky Rice traditionell serviert wird.

Betreiber: Huy und Dung Vu, Florian Gleibs

Vu Tang Kitchen, Augustenstraße 52, Telefon: 52 35 05 35, Dienstag bis Samstag 18 bis 1 Uhr, Sonntag 17 bis 1 Uhr, www.vutangkitchen.com. Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet