Auch die Kosten für die Spiele selbst sind nicht zu unterschätzen: Auf 1,18 Milliarden Euro beläuft sich der Organisationsetat, facholympisch gerne als OCOG-Budget abgekürzt. Um dessen Finanzierung machen sich die Politiker unter den olympischen Bewerbern allerdings weniger Sorgen. Zwar müssen Bund, Freistaat und beteiligte Kommunen dem IOC garantieren, Lücken in diesem Etat zu decken. Doch bei den Spielen der vergangenen Jahrzehnte ist es nie zu solchen Lücken gekommen. An Einnahmen erwarten Münchens Olympiaplaner für die Spiele 2018 rund 390 Millionen Euro von nationalen Sponsoren, 160 Millionen aus dem Verkauf von Eintrittskarten, 30 Millionen aus dem Vertrieb olympischer Souvenirs und weitere 170 Millionen aus anderen Quellen. Knapp eine halbe Milliarde Euro trägt das IOC selber aus seinen Einkünften bei, die es aus dem Verkauf von Fernsehlizenzen und von dessen Sponsoren bekommt.

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(SZ vom 05.11.2009/segi)