Refugien für Wiesn-HasserTrachtenfreie Zone

Lederhosenträger, Dirndlmädchen, Beschwipste und Fans der seichten Unterhaltung überall: Wer in München wohnt und das Oktoberfest hasst, hat es nicht leicht, diese zwei Wochen zu überstehen - gerade am Italiener-Wochenende. Eine Auswahl an folklorefreien Alternativen.

Von Beate Wild

Lederhosenträger, Dirndlmädchen, Beschwipste und Fans der seichten Unterhaltung überall: Wer in München wohnt und das Oktoberfest hasst, hat es nicht leicht, diese zwei Wochen zu überstehen. Folklorefreie Alternativen:

Es gibt eine Hölle auf Erden - und das ist während der Wiesn S- oder U-Bahn fahren. Am schlimmsten sind natürlich die Linien, die an den Haltestellen Theresienwiese, Goetheplatz, Hackerbrücke oder sonst einer Wiesn-nahen Station vorbeifahren, denn sie sind gesteckt voll mit lauter zünftigen Trachtlern in überschwänglicher Bierlaune. Wer Körperkontakt mit angetrunkenen Oktoberfestgästen vermeiden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich auf sein Fahrrad zu schwingen und sämtliche Wege während der kritischen zwei Wochen radelnd zu bewältigen.

Bild: Stephan Rumpf 18. September 2013, 10:512013-09-18 10:51:00 © sueddeutsche.de/rus