Abgebrochener Start Reifen einer Lufthansa-Maschine platzt kurz vor dem Abflug

Die Insassen des Regionalflugzeugs wurden nicht verletzt. Eine Startbahn am Münchner Flughafen wurde jedoch am Samstagsabend für mehrere Stunden gesperrt.

Beim Start einer Lufthansa-Maschine mit 64 Passagieren an Bord ist am Samstagabend ein Reifen geplatzt. Noch auf der Startbahn konnten die Piloten des Regionaljets vom Typ Bombardier CRJ900 das Flugzeug zum Stehen bringen, bei dem Manöver wurde offenbar niemand verletzt.

Der nicht voll besetzte Flieger sollte um 18.30 Uhr pünktlich in Richtung Lyon abheben, doch daraus wurde nichts. Die Maschine kam nach dem abgebrochenen Start am Rand der südlichen Rollbahn zum Stehen, die Fluggäste und die Crew wurden mit Bussen zum Terminal 2 zurück gebracht. Sie konnten jedoch noch am Abend mit einer Ersatzmaschine ihren Flug antreten, wie der Münchner Merkur als erstes berichtet hatte.

Allerdings war die südliche Startbahn wegen des defekten Flugzeugs etwa zweieinhalb Stunden gesperrt. Sämtliche Starts und Landungen mussten währenddessen über die nördliche Piste abgewickelt werden. Der Regionaljet musste abgeschleppt werden, die Startbahn von den Reifenteilen gereinigt werden. "Es gab nur vereinzelt Verzögerungen im Flugverkehr", sagte eine Flughafensprecherin. Gegen 21 Uhr konnte auch die südliche Startbahn wieder freigegeben werden. Wie es zu der Panne kam, wird nun von der Lufthansa und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (Bfu) untersucht.

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