US-Zeichentrickserie "The Simpsons" Homer macht weiter

Die "Simpsons" kehren zurück: Die Produktionsfirma Fox hat sich mit den Sprechern der amerikanischen Erfolgsserie "The Simpsons" auf eine Kürzung ihrer Gagen geeinigt. Die nächsten Staffeln sind damit gesichert - vorerst zumindest.

Erleichterung bei den Fans der Simpsons: Die Trickserie um die Chaosfamilie von Homer Simpson kehrt für zwei weitere Staffeln auf den Bildschirm zurück. Das befürchtete Aus der Erfolgsserie ist abgewendet - vorerst zumindest. Der Sender Fox erklärte, er habe die Verträge mit den Sprechern um zwei Jahre verlängert. Zuvor hatte Fox mit dem Ende der Simpsons gedroht, sollten die Sprecher künftig nicht auf 45 Prozent ihrer Gage verzichten. Der Sender begründete dies mit zu hohen Produktionskosten.

Erleichterung bei den Fans der "Simpsons": Die Trickserie kehrt für zwei weitere Staffeln auf den Bildschirm zurück.

(Foto: AP)

Auf was sich Fox und die Simpsons-Sprecher nun geeinigt haben, ist nicht bekannt. Der Hollywood Reporter berichtete jedoch unter Berufung auf nicht genannte Quellen, die Sprecher hätten eine Kürzung von 30 Prozent akzeptiert. Fox hat die Einigung bisher noch nicht offiziell bestätigt. Bislang soll jede der jährlich 22 Episoden den Darstellern 440.000 Dollar (ungefähr 330.000 Euro) eingebracht haben.

Einige der Männer und Frauen, die Homer, Marge und den übrigen Simpsons-Trickfiguren ihre Stimme leihen, hatten im Vorfeld erklärt, sie würden gerne auf auf einen Teil dieses Geld verzichten - wenn sie dafür an den Milliardengewinnen der Serie beteiligt würden. Bislang jedoch sind nur die Erfinder der gelben Zeichentrickfiguren, Matt Groening und James L. Brooks an den Gewinnen beteiligt - und unbestätigten Berichten zufolge wird sich daran auch in der 24. und 25. Staffel nichts ändern.