Was war angesagt? Wer hat diese Woche gewonnen und die meisten Zuschauer vor den Bildschirm gelockt? Hier gibt's die Quoten der Woche.
Und täglich grüßt das Schunkeltier: Wer sich zur besten Sendezeit durch diese Woche zappte, erlebte so manches Déjà-vu. Je näher der Faschingsendspurt, desto unerbittlicher wird öffentlich-rechtlich Humor eingefordert.
Quotenbringer Dieter Bohlen - Grinsen für ein Millionenpublikum. (© Foto: dpa)
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Mit 5,85 Millionen Zuschauern hält bislang die am Mittwoch zäh zelebrierte ARD-Prunksitzung unter dem Motto Düsseldorf Helau die Stellung. Die Kölner Kollegen zogen am Donnerstag mit Mer losse d'r Dom in Kölle nach, was immerhin 5,71 Millionen ZDF-Zuschauer erfreute.
Wie sonst nur bei den Volksmusiksendungen steht beim TV-Karneval die Alterspyramide Kopf: Lediglich 670.000 der von der Werbewirtschaft umgarnten 14- bis 49-Jährigen rangen sich die erforderliche gute Laune für Düsseldorf Helau ab, der Marktanteil der Jüngeren betrug somit nur 5,2 Prozent.
Bei der ZDF-Dienstagssause Karneval Hoch Drei zogen sogar nur 4,6 Prozent der so genannten Werberelevanten mit.
Doch die Freude am Mummenschanz und Großvaters Gags ließen sich auch die Jüngeren nicht nehmen: Am Dienstag hielt der altmodische Gruselklamauk Im Spessart sind die Geister los auf Sat1 immerhin 2,43 Millionen 14- bis 49-Jährige bei Laune und überflügelte mit seinem Humorkonzept der 50er-Jahre die privaten Konkurrenten.
Balsam für die zuweilen schauerliche Bilanz des Bällchensenders: Auch am Donnerstag fanden sich 3,11 Millionen besonders viele jüngere Eskapisten bei dem Sat.1-Fantasyvergnügen Der goldene Kompass ein, das somit dem anerkannten Jugendmarktführer RTL komplett die Schau stahl.
Dem Kölner Riesen kann derzeit allerdings bei den Shows keiner das Wasser reichen: Am Freitag lockte 5 gegen Jauch mit 5,34 Millionen die meisten Fernsehzuschauer am Freitag an. Oliver Pocher bescherte bei seinem Sender-Seitensprung RTL mal wieder die Traumquoten, die er seinem neuen Brötchengeber Sat.1 verweigert.
Und am Samstag war gegen Dieter Bohlens Deutschland sucht den Superstar natürlich kein Ankommen. Stefan Raab, den das Kritikerlob sichtlich stolz macht, nimmt seine staatstragende Aufgabe bei der ProSieben-Show Unser Star für Oslo weiterhin sehr ernst, für Privatsenderstandards vermutlich sogar zu ernst: Gegenüber der guten Startwoche verlor das Wettsingen rund 400.000 Zuschauer und hinkt mit nur 2,20 Millionen Gesamtzuschauern, darunter 1,63 Millionen 14- bis 49-Jährigen, den Quotenerwartungen hinterher.
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Frauen in Saudi-Arabien
Ich finde es recht lustig, dass ein Mensch wie Bohlen, der erwiesenermaßen keinerlei musikalisches Talent hat (Modern Talking), vor einem Millionenpublikum, welches allein durch das Zuschauen den Stab über sich selbst bricht, entscheiden darf, wer talentiert ist, oder nicht.
Das ist ungefähr so, wie wenn Guido Weterwelle über die Vergabe des Nobelpreises in Physik zu befinden hätte.
"Oliver Pocher bescherte bei seinem Sender-Seitensprung RTL..."
Ich will ihre journalistischen Leistungen nicht hinterfragen, jedoch bin ich der Meinung, dass bei der Sendung "5 gegen Jauch" noch immer Herr Jauch die treibende Kraft ist. Weiterhin denke ich, dass Herr Pocher eher viele Zuschauer vergrault hat.
Auch denke ich nicht, dass Her Bohlen die treibende Kraft des DSDS ist. Es sind noch immer die Kandidaten. D. Bohlen ist auch einer, der eher der Show eine noch größere Quote nimmt, was mit Sicherheit auch daran liegt, wie absolut er (die anderen Juroren sind hier eher nur von ihm gesteuerte Puppen) die Show leitet.