Polit-Serie "House of Cards" bekommt eine sechste Staffel

Robin Whright spielt in "House of Cards" Claire Underwood.

(Foto: AFP)
  • Die Dreharbeiten zu der Erfolgsserie "House of Cards" werden fortgesetzt - ohne Kevin Spacey.
  • Dem Schauspieler wird sexueller Missbrauch vorgeworfen, als Reaktion darauf hatte Netflix im Oktober die Produktion vorläufig gestoppt.

Achtung: Diese meldung enthält einen Spoiler zur Handlung der 5. Staffel.

Die Polit-Serie "House of Cards" bekommt eine finale sechste Staffel - allerdings ohne Hauptdarsteller Kevin Spacey. Die Produktion von acht neuen Folgen werde Anfang 2018 beginnen, sagte Ted Sarandos vom Streamingdienst Netflix auf einer Branchenkonferenz in New York, wie US-Medien berichteten. "Wir freuen uns sehr, dass wir eine Übereinkunft zum Ende der Show erreichen konnten."

Die Produktion der Serie war auf Eis gelegt worden, nachdem Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen Spacey ans Licht gekommen waren. Der 58-Jährige spielte in "House of Cards" den skrupellosen US-Präsidenten Frank Underwood. Netflix hatte im Zuge der Vorwürfe die Zusammenarbeit mit Spacey aufgekündigt. In London laufen polizeiliche Ermittlungen gegen Spacey, der sich einer Sprecherin zufolge in therapeutische Behandlung begeben hat.

Das Serien-Finale soll sich auf die Figur von Claire Underwood konzentrieren, die von Robin Wright gespielt wird. Claire Underwood hatte zum Ende der fünften Staffel ihren von Spacey dargestellten Ehemann als US-Präsidentin abgelöst.