Kamerascheuer Hollywoodstar: Weil er einen Fotografen angegriffen hat, muss Sean Penn gemeinnützige Arbeit leisten - und lernen, sich zu beherrschen. Es war nicht sein erster Ausraster.
Er steht zwar hauptberuflich vor der Kamera, doch wenn ihn Fotografen auf der Straße knipsen, versteht Sean Penn keinen Spaß: Wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Fotografen ist der Oscarpreisträger zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe und 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Der 49-jährige US-Schauspieler muss zudem ein Seminar zur Kontrolle von Wutausbrüchen besuchen. Penn wurde der mutwilligen Beschädigung für schuldig befunden. Im Gegenzug für sein Schuldbekenntnis wurde der schwerwiegendere Vorwurf der Körperverletzung fallen gelassen.
Aufdringliche Fotografen bringen ihn zum Ausrasten: Oscarpreisträger Sean Penn, hier mit Ehefrau Robin Wright Penn. (© Foto: dpa)
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Der Schauspieler hatte Anfang Oktober eine Auseinandersetzung mit einem Pressefotografen in Brentwood, einem Nobelviertel von Los Angeles, gehabt. Dabei schlug der Hollywoodstar dem Paparazzo gegen das Bein und beschädigte seine Kamera.
Es ist nicht das erste Mal, dass Penn seiner Wut auf aufdringliche Fotografen freien Lauf ließ: 1987 wurde er in einem solchen Fall zu 60 Tagen Haft verurteilt, von denen er allerdings nur 30 Tage absitzen musste. Der Schauspieler wurde für seine Leistungen in den Filmen Mystic River und Milk mit dem Oscar ausgezeichnet.
Penn verlor nicht nur im Streit mit Paparazzi die Nerven: Ein Gericht befand ihn 1987 für schuldig, während der Dreharbeiten zu dem Film Colors einen Statisten angegriffen zu haben. Auch war er wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer festgenommen und wegen körperlicher Auseinandersetzungen mit seiner damaligen Frau, Popstar Madonna, vor Gericht zitiert worden.
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/jab/tob)
Wer schonmal erlebt hat, wie die Meute über den einen oder anderen, auch in den privatesten Momenten herfällt, der würde sagen: Hau drauf Sean!
Für ein gutes Bild mit Ti.tten kriegst du mehr Kohle als für nen kleinen Banküberfall - Da sollte auch etwas Risikobereitschaft von Fotografen abverlangt werden können. Doch solange ein Schmerzensgeld für ne Ohrfeige sogar noch mehr einbringt als für das spektakulärste Foto, lohnt es sich selbst mit ner Kameraattrappe Promis zu nerven.
brauchen die Unterklassen-Medien erst recht Paparazzi Bilder.