Trotz Wirtschaftskrise blicken die meisten Jugendlichen in Deutschland optimistisch in die Zukunft. Doch in einer bestimmten Gruppe herrscht Resignation. Das ist eines der Ergebnisse der 16. Shell-Jugendstudie.
Wirtschaftskrise? Jobangst? Die junge Generation in Deutschland lässt sich davon keine Angst machen. Auch die unsicher gewordenen Berufsverläufe und Perspektiven sind für die meisten Jugendlichen kein Grund, pessimistisch in die Zukunft zu schauen.
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Die neue Shell-Jugendstudie zeigt, was die deutschen Jugendlichen von ihrer Zukunft erwarten. (© dpa)
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Allerdings klafft bei der Einschätzung der Zukunft die Schere zwischen den Milieus immer weiter auseinander - nicht jeder hält dem steigenden Druck stand. Ob Politikinteresse, Bildungschancen oder soziales Engagement: Die zwölf- bis 25-Jährigen aus sozial benachteiligten Familien zeigen in allen Bereichen deutlich weniger Zuversicht.
Insgesamt 59 Prozent blicken positiv in ihre persönliche Zukunft - 2006 waren es 50 Prozent. 35 Prozent sind unentschieden, sechs Prozent sehen ihre Zukunft düster. Bei sozial benachteiligten Jugendlichen sind nur 33 Prozent optimistisch. 71 Prozent insgesamt sind überzeugt, ihre beruflichen Wünsche verwirklichen zu können. Bei den Jugendlichen aus der Unterschicht sind es nur 41 Prozent.
Zu diesem Ergebnis kommt die 16. Shell-Jugendstudie, die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) gemeinsam mit dem Sozialwissenschaftler Mathias Albert an diesem Dienstag in Berlin vorstellte. Für die umfangreiche Untersuchung befragen die Forscher alle vier Jahre rund 2500 Jugendliche zwischen zwölf und 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation.
Schwerpunkt der neuen Studie ist die Frage, wie junge Leute mit dem Druck und der Unsicherheit in einer globalisierten Welt umgehen. Zudem wurde die Internetnutzung, das politische Interesse und der Glaube abgefragt. Demnach sind 96 Prozent der Jugendlichen online, im Schnitt sind sie 13 Stunden pro Woche im Netz. Aber während kompetente "Multi-Nutzer" (34 Prozent) vor allem aus oberen Schichten stammen, sind es bei den 24 Prozent "Gamern" vor allem ärmere Jugendliche.
Unterschiede zeigen sich auch in der Glaubensfrage: In den neuen Bundesländern glauben nur acht Prozent der Jugendlichen an einen Gott, im Westen 23 Prozent. Bei den Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln insgesamt sind es 44 Prozent.
Die Studie zeigt außerdem, dass das politische Interesse der Jugendlichen wieder angestiegen ist: Bei den 12- bis 14- Jährigen hat es sich seit 2002 fast verdoppelt (auf 21 Prozent), bei den 15- bis 17-Jährigen stieg es von 20 auf 33 Prozent.
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(sueddeutsche.de/dpa/bre/mel)
Umweltstiftung WWF in der Kritik
Mal abgesehen davon, dass Politiker in PENSION gehen und nicht in Rente - was nebenbei bemerkt auch erklärt, warum Beamte heute noch einen völlig unzeitgemäßen Sonderstatus genießen (Stichwort leere Gesundheits- und Sozialkassen) -, habe ich solche ähnlichen Gedanken offengestanden auch schon seit geraumer Zeit ...
Alle Politiker - von wenigen Ausnahmen abgesehen - denken bei ihrem Handeln zunächst an ihr privat-persönliches Wohl und ihre privat-persönliche (Alters-)Versorgung, daneben - aus vorgenannten Gründen - an die Interessen der mit ihnen gut, d.h. hier lukrativ, vernetzten Lobbies aus der privaten Wirtschaft und im Extremfall noch an die Interessen, Grundsätze und Ziele der jeweiligen Partei, der sie ihre gesamte Laufbahn letztlich verdanken ...
Anstand, Aufrichtigkeit, Ethik, Ehrgefühl, Loyalität, Moral und Vorbildfunktion läßt unsere politische Klasse deshalb immer stärker vermissen, weshalb die mehrheitlich korrumpierbaren Damen und Herren Parlamentarier immer ungenierter antisoziale und einseitige Gesetze und Reformen zum alleinigen Vorteil der Wirtschaft entwickeln und initiieren - sofern die Wirtschaftslobbyisten Gesetzentwürfe nicht gleich selber fertigen ...
Damit fügen sie dem Gemeinwohl - dessen Nutzen sie kraft Amtseid eigentlich mehren und Schaden von ihm abwenden sollen - nachhaltigen Schaden zu, mindern seinen Nutzen und liefern Millionen von Bürgern den Interessen einer NEOCONservativen Wirtschaft aus, die den Menschen zunehmend allein als Kostenfaktor ansieht, ausbeutet und übervorteilt ...
Unsere Politiker müssen ernsthaft "befürchten die Quittung dafür zu bekommen was Sie angerichtet haben bzw. anrichten" und dürften, wenn sie weiter so antisozial agieren, ihre üppigen Mehrfach-PENSIONEN im Zweifel nicht wirklich genießen - schon deshalb, weil für ihre Alimentation kein Geld mehr da sein wird ...
..ein junger Mensch der Nein zur Zukunft sagt, heißt mit Nachnamen wahrscheinlich Werther, oder fühlt sich so.
Ansonsten erinnert "Ja zur Zukunft" eher an einen Wahlkampfslogan von Dr. Udo Brömme (CDU) in der Harald Schmidt Show "Zukunft für alle" oder so ähnlich...
Man sollte mal diejenigen befragen, die seit 2-5 Jahren einen Arbeitsplatz haben oder noch suchen - danach kann man sich diese schööööne Studie als Toilettenpapier in die Toilette legen und ein paar Jobroulette-Chips austeilen. Aber nur die kleinen, denn es muß sich ja adequat zu unserer bescheiden niedrigen Lohnstruktur verhalten.
Das wäre der Zeitpunkt, an dem man nur noch wenig Illusionen mehr vom Jobmarkt hat und somit wäre die Studie mal repräsentabler als dieser Wolkenschlossmist.
Vielleicht ein bekannter Zustand?! Viele frustrierte Arme und es braucht nur wenige die intelligent und gebranntmarkt sind um den Frust der Armen zu steuern. Mal schauen ob inkompetente Politiker der heutigen Zeit sich auf ihr Rentner dasein freuen werden. Oder befürchten sollten die Quittung dafür zu bekommen was Sie angerichtet haben bzw. anrichten.
Mein Tipp: An der Macht festhalten und schnell den Löffel abgeben oder mit der Macht verantwortungsvoll und gerecht umgehen.
laut einer nichtssagenden Studie geht der Aberglauben in der nachwachsenden Generation zurück. Vielleicht geht's ja doch nochmal aufwärts in der Welt ^^
Paging