Radelnde Männer werden es ungern hören: Wer zu viel auf dem Sattel sitzt, gefährdet die Gesundheit seiner Spermien.
Rennradfahren ist bei Männern ein beliebter Sport. Doch wer zu viel in die Pedale tritt, dem droht die Unfruchtbarkeit. Das haben jetzt Wissenschaftler der Universität Cordoba bei 15 spanischen Triathleten nachgewiesen.
Freizeitspaß mit besonderem Verletzungsrisiko: Radfahren (© Foto: iStockphotos)
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Bei allen Triathleten wies noch nicht einmal ein Zehntel der untersuchten Spermien ein normales Aussehen auf. Je mehr Zeit im Sattel verbracht wurde, um so schlechter ist es um die Qualität der Samenzellen bestellt. Das bezeugten diejenigen Radler, die mehr als 300 Kilometer in der Woche unterwegs sind.
Sie haben bereits einen Großteil ihrer Fruchtbarkeit eingebüßt, weniger als ein Zwanzigstel der Samen gelten noch als gesund. Vermutlich werden die Samen beim Rennradfahrern durch den Druck des Sattels auf die Hoden geschädigt.
Auch leiden sie unter der Hitze, die unter der engen Sportkleidung und durch die Reibung entsteht. Zur Vorbeugung empfehlen die Wissenschaftler laut der Medical Tribune mehr Erholungspausen beim Training.
Das Hobbyradeln ist deshalb nicht als ungesund anzusehen. Ab und zu eine Radtour oder abends für eine Stunde auf dem Heimtrainer ein paar Kilometer strampeln, stärkt die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, verbessert Blutzucker- und Blutfettwerte und regt das Immunsystem an. Die Qualität der Spermien leidet darunter nicht.
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(SID/sueddeutsche.de/mmk)
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Willkommen im Sommerloch. Das ist doch eine Nullmeldung. Erstens geht es um " diejenigen Radler, die mehr als 300 Kilometer in der Woche unterwegs sind. " Nehmen wir mal 46 Wochen, in denen gefahren wird, sind wir bei knapp 14.000 Jahreskilometern. Das geht schon Richtung Radprofi.
Warum nimmt man Triathleten als Kandidaten und keine Rennradler oder Mountainbiker? Natürlich, weil sie auf einer Zeitfahrmaschine in einer extremen Zwangshaltung gefangen sind und den Dammbereich viel schwieriger einfach mal entlasten können als andere Radler.
Also: Popo aus dem Sattel, dann klappt es auch mit den kleinen Soldaten. :-)
Früher kam ungefähr jedes Jahr diese Meldung als Ergebnis einer "neuen" Studie. Mittlerweile mehrmals im Jahr.
Falls es sich nicht jedes Mal um die gleiche Studie handelt die da seit Jahren zitiert wird, ist es erstaunlich, dass für solchen Unsinn Forschungsgelder vergeudet werden.
Eine Untersuchung an ganzen 15 Triathleten? Für eine allgemeine Aussage wie "Radfahren schädigt Spermien" etwas dürftig.
@Ken Keeler: Jens Voigt hat 5 Kinder und er ist Radprofi kein Triathlet.
Ist mal einer der Wissenschaftler auf die Idee gekommen dass nicht das Radfahren sondern das Schwimmen oder das Laufen (@Kingsgard: so viel zum Thema Laufen ist gesünder ;-)) die Spermien der Triathleten geschädigt haben? Oder die engen Jeans die sie in ihrer Freizeit tragen? Oder die "Nahrungsergänzungsmittel" die sie zu sich nehmen? Oder der Stress in der Arbeit? Oder...?
Gab es überhaupt eine nicht radelnde Vergleichsgruppe? Wie schaut es mit der Qualität der Spermien beim durchschnittlichen Mann aus?
Haben die Wissenschafler auch ihre gewagte These überprüft, dass 1 Stunde auf dem Heimtrainer am Abend die Spermien nicht schädigt? Was unterscheidet den Heimtrainer vom Fahrrad?
Ist die wissenschaftliche Studie tätsächlich so dürftig oder ist es nur der Artikel darüber in der SZ?
...wäre schön, wenn für diese sogenannten Nachweise auch immer die Quellen mit angeführt würden. Behaupten und schreiben kann man viel. Gibt es zu dem Thema wirklich eine Studie und wenn ja, wo kann ich sie nachlesen?
Dieser Beitrag läutet für mich traditionell das Sommerloch ein. Angefacht durch die Radsportevents des Sommers recherchieren die Zeitungsredakteure jedes Jahr aufs neue eine Quelle, die angeblich die Zerstörung der Mannkraft durch Radfahren als Leistungssport nachweist.
Dabei hat sich anscheinend noch niemand gefragt, warum so viele Radsportprofis mehrfache Väter sind? Sind gar die 10% der überlebenden Spermien extrem Potent? Vielleicht hängt es aber auch irgendwie mit dem Doping zusammen. Oder wiegen die positiven Nebeneffekte des Sports die Negativen einfach bei weitem auf?
Wie auch immer. So hatt der Papi wieder eine gute Ausrede, das Radl stehen zu lassen und den Bierbauch mit dem neuen SUV zum Bäcker oder in die Arbeit zu fahren.
gibt es eigentlich schon progs die so was selbst schreiben , bei Schundkrimis gibt das schon lang????
Paging